Harpstedt Seit 2005 hat sich der Harpstedter Verein „Kunst und Kultur“ (KuK) mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in der Samtgemeinde Harpstedt, speziell aber im Flecken, einen guten Namen gemacht. Neun Jahre in denen aber auch viel Arbeit stecken. Arbeit, die vor allem auf den Schultern der Vorstandsmitglieder lasteten, wie der erste Vorsitzende Götz Rohde in seinem Bericht während der Jahreshauptversammlung am Montagabend im der Gaststätte „Da Vinci“ in Harpstedt erklärte.

„Wir haben uns deshalb Gedanken über ein neues Konzept gemacht, um nicht den KuK als Verein sterben zu lassen und um vor allem auch einige erfolgreiche Projekte fortführen zu können“, so der Vorsitzende. Denn, finanziell sei der Kulturverein mit seinen rund 60 Mitgliedern nicht schlecht aufgestellt, wie Stefanie Radtke als Kassenführerin in ihrem Jahresbericht aufzeigte.

Zurzeit hat die Kasse einen Bestand von knapp 3500 Euro. „Dabei sind die Jahresmitgliedsbeiträge für 2013 noch nicht erhoben worden“, hob die Kassenführerin hervor.

Mit gutem Grund, denn künftig will der KuK mit einem neuen Konzept fahren, das auch weniger kostenspielig ist. Zwar werden Veranstaltungsrenner wie „KuK tanzt in den Mai“, das „Tulpenblütenfest“ oder das „Adventstheater“ wohl auch weiterhin direkt vom KuK veranstaltet, aber andere Veranstaltungsideen sollen künftig von außen kommen.

Dazu stellte Brigit Blocksdorf einen Leitfaden unter dem Motto „KuK als Partner für Veranstaltungs-Umsetzungen“ vor. Darin bietet der Verein eine Unterstützung bei Veranstaltungen – etwa bei Fragen zur Gema,

Künstlersozialkasse, Anträge auf Kostenzuschuss und Terminveröffentlichungen auf der KuK-Homepage, Equipment für Veranstaltungen, finanzielle Verantwortung Öffentlichkeitsarbeit und Manpower an.

Ferner übernehmen Andrea Bookhoop (Telefon  04244/ 23 53), Birigt Blocksdorff (Telefon  04244/7863), Udo Rösner (Telefon  04244/8946) und Wibke Strodthoff (Telefon  04244/966725) sogenannte Patenschaften. Sie können angesprochen werden und bieten ihre Hilfe an.

Ausgearbeitet wurde auch ein entsprechender Fragebogen. Rohde erklärt: „Nun wollen wir abwarten, was daraus entsteht.“

Da die selbst organisierten teuren Auftritte künftig wegfallen sollen, können nun auch die Mitgliedsbeiträge gesenkt werden. Der Einzelbeitrag beträgt künftig statt 36 Euro noch zehn Euro. Familien zahlen nur noch 15 statt 48 Euro.

Bei den Vorstandswahlen ergaben sich keine Veränderungen. Wiedergewählt wurden der erste Vorsitzende Götz Rohde, die zweite Vorsitzende Birgit Blocksdorff, Kassenführerin Stefanie Radtke, Schriftführerin Elke Schäfer und Beisitzer Udo Rösner.

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