GANDERKESEE Die Ersten hatten es sich um kurz vor 9 Uhr vor der verschlossenen Rathaustür mehr oder weniger gemütlich gemacht. Ob mit Klappstuhl und Buch, oder im Stehen nett plaudernd mit der Nachbarin, die gut zwei Stunden bis zum Beginn der persönlichen (und telefonischen) Anmeldung zum Ferienpass, vergingen dann aber doch recht zügig.

„Das neue Angebot, online zu buchen, ist sehr gut angenommen worden“, zog Gemeindemitarbeiterin Kerstin Kreye Bilanz. Und Frank Meister, 2. Vorsitzender des Gemeindejugendrings, ergänzte: „Alles, was mit Kochen und Backen zu tun hat, war in kürzester Zeit weg.“ Nicht so gut angenommen worden seien hingegen Angebote für 14- bis 18-Jährige.

Da nur die Hälfte der Plätze über das Internet gebucht werden konnten, waren auch die Wartenden guter Dinge. Auch viele von ihnen hatten schon die ein oder andere Aktion online gebucht. Nur: „Man musste am ersten Tag schon um 14 Uhr online sein, sonst waren die Plätze schon weg“, berichtete ein Vater und musste sich doch am Sonnabend anstellen. Andere haben kein Internet und mussten auf altbewährte Weise um Plätze anstehen.

Nur vereinzelt, so Kreye, habe es am Telefon Beschwerden gegeben. So kritisierte ein Mann, dass er trotz Freizeichens in der Leitung warten musste. „Die Mitarbeiter – zwei Hauptberufliche und sieben Ehrenamtliche – müssen neben dem Telefonieren auch noch Sachen notieren und abarbeiten“, bat Kreye um Verständnis. „Da kann es schon mal zu kurzen Wartezeiten kommen.“ Und: „Verbesserungsvorschläge sind aber stets willkommen.“

Ganz fehlerfrei lief das neue Programm dann doch nicht: So lieferte es am Sonnabend noch nicht die erhoffte Statistik. Auch konnten nicht wie geplant Wartelisten angelegt werden. „Die Interessenten müssen ab Montag jetzt nochmal anrufen oder ins Internet“, bedauerte Kreye. Sowieso lohne es sich immer mal online zu schauen, da erfahrungsgemäß auch Plätze zurückgegeben würden.

Und trotz Online-Buchung und kürzerer Schlange habe auch in diesem Jahr der letzte Vater erst „um Punkt 13 Uhr“ das Rathaus verlassen, merkte Kreye an, bevor – eine halbe Stunde nach Anmeldeschluss – der allerletzte Vater im Rathaus nach der Fahrt zum Weserstadion fragte. Auch der Mann bekam die begehrten Plätze noch.

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