WILDESHAUSEN zeigte Wolfgang Brandt das Kompanie-Buch der Kompanie Cornauer Tor. „Früher sind die Anregungen immer auf irgendwelchen Zetteln notiert und dann zur Hauptversammlung der Gilde vorgelegt worden. So manches ging dabei verloren. Damit ist es seit der Anschaffung unseres Buches vorbei“, erklärte Brandt, der das Protokollbuch schon seit 1985 führt. Feinsäuberlich und in bester Handschrift vermerkt er den Verlauf der Kompanieversammlung Cornauer Tor, wie jetzt am Freitagabend im Kayserhaus. Jeder der Gekommenen trägt sich per Unterschrift ein. „So erhält das Buch über die Jahre einen ganz besonderen Wert“, ist sich Wolfgang Brandt sicher.

Angeschafft wurde das großformatige Buch, in das mit Zeilenpapier und besonderer Schrift eingetragen wird, 1985 mit Spenden des Pfingstclubs PCC, der Grünfliegen und Heinrich Schulenbergs Gebunden wurde das Kompanie-Buch bei Menges in Harpstedt.

der Wahlmänner für die Schafferwahl am Pfingstdienstag nächsten Jahres ergab folgendes Ergebnis:

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Max Löffler, Peter Wardatzky, Ersatzwahlmann ist Walter Rykena

Marc Gildehaus, Martin Finkenzeller, die Ersatzmänner sind Fritz Runte und Wolfgang Ohlrogge

Uwe Flege, Bernd Wellbrock, Ersatz: Markus Güter, Björn Schmidt

Waldemar Dinger, Carsten Dörgeloh, Ersatz: Günther Baalmann, Jörn Strangmeier

Das Thema Musik beherrschte u. a. die Diskussion der Versammlung der Kompanie Cornauer Tor am Freitagabend im Kayserhaus. So wie hier hatten auch die Kompaniemitglieder der Ratskompanie (Hotel Wolters) und der beiden weiteren Kompanien Westertor (Gaststätte Eylers) und Huntetor (Wolters) an diesem Abend die Gelegenheit, nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Gildefest zu nehmen, sondern auch zu äußern, was verbesserungswürdig ist.

„Trotz des winterlichen Wetters haben nahezu 140 Gildemitglieder in diesem Jahr an den Versammlungen teilgenommen“, so Manfred Wulf, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Wildeshauser Schützengilde. Auch Majestät Lutz Ertelt sowie Schaffer Arne Tschöpe ließen es sich nicht nehmen, in allen vier Kompanieversammlungen vorbeizuschauen.

Mit dem vergangenen Gildefest zeigte sich die Kompanie Cornauer Tor sehr zufrieden, wie Hauptmann Ulrich Stukenborg feststellen konnte. Der neue Ausrichter des Feuerwerks erhielt Lob, die Bestuhlung für ältere Gildemitglieder am Pfingstsonntag sei entzerrt worden. Bemängelt wurde das geringe Interesse der Bürger im Bereich Zwischenbrücken. Auch das Drehen des Umzuges bei Wolters sei schwierig. Das Thema soll während der Generalversammlung am 19. Februar, um 17 Uhr in der Widukindhalle auf den Tisch, wenn es nach den Cornauern geht.

Gospelchor gewünscht

Bemängelt wurde auch die Musikauswahl vor allem am Pfingstdienstag, Für die Jugend würde musikalisch gesorgt, aber die 70er Jahre würden nicht berücksichtigt. Das führe zum Engpass im Rathaus, wo die Musik für die Älteren ansprechender sei. Die Kompanie Huntetor will zum Beispiel auch beantragen, dass auf dem Krandelplatz vor dem Ausmarsch eine Sammelstelle für die Kompanien eingerichtet wird, um einen reibungslosen Ausmarsch zu garantieren. Darüber hinaus wünscht sich das Cornauer Tor einen Gospelchor beim Frühgottesdienst. Diese und andere Vorschläge werden auf der nächsten Offiziersversammlung beraten und anschließend auf der Generalversammlung vorgestellt. „Wir als Schützengilde freuen uns, dass so aktiv seitens der Mitglieder mitgearbeitet wird – das sollte auch in Zukunft so bleiben“, so Manfred Wulf.

Keine großen Änderungen

Der Ausblick auf 2011: Der Oberst hat die Ausschussvorsitzenden in der letzten Offiziersversammlung gebeten, das Gildefest 2011 in althergebrachter Art und Weise wieder vorzubereiten. Große Änderungen wird es daher im Ablauf nicht geben. Auch in 2011 wird die Wildeshauser Schützengilde aber ein Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen haben. Neumitglieder und Interessierte der Gilde sind wieder vor Pfingsten zu einem Informationsabend im Gildehaus im Krandel eingeladen. Darüber hinaus wünscht sich der Zukunftsausschuss eine stärkere Beteiligung der Pfingstclubs und bittet daher erneut darum, mögliche Statuten und Rituale der Gildeclubs an Major Karl August Kolhoff zu schicken.

Weiterhin plant der Schießausschuss der Wildeshauser Schützengilde den Bau eines Schießhauses auf dem Schießplatz am Krandel. So soll die Sicherheit beim Schießen auf den Papagoy am Pfingstdienstag noch weiter verbessert werden. Die jetzige Lösung mit Pavillon und anderen Behelfsmitteln sei nicht mehr zeitgerecht, hatte dazu auch schon Oberleutnant Jochen Meyer im Kayserhaus erklärt.

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