Kirchseelte Sein Saxofon konnte Spielmann Eckhard Philipp am Sonntagabend im Festzelt beim Dreimädelhaus in Kirchseelte zur Seite legen. Der Grund: Vorsitzender Klaus Stark rief ihn als neue Majestät des Schützenvereins Kirch- und Klosterseelte aus.

Zuvor war Philipp noch wie gewohnt mit dem Spielmannszug vor den Schützen in das Festzelt zur Proklamation der neuen Majestäten einmarschiert. Dann aber musste er vor sein Schützenvolk treten, um die Königskette in Empfang zu nehmen. Ein gefeierter Moment, den auch Gattin Silke an seiner Seite genoss.

„Insgesamt 46 Schützinnen und Schützen traten zum Königsschießen an“, erklärte Stark. Sechs kamen ins Umschießen. Mit 19 Ringen hatte Eckhard Philipp schließlich die Nase vorn. Sein Kommentar: „König bin ich noch nicht gewesen. Deshalb habe ich einfach einmal mitgeschossen. Dass es dann gleich der Volltreffer ist, habe ich auch nicht geahnt.“

Als erste Adjutantin steht ihm Petra Brinkmann zur Seite. Sie hatte 20 Ringe geschossen ist aber in der Sperrzeit. Sie war damit gesetzte erste Adjutantin. Schließlich kam Horst Westermann als zweiter Adjutant nach dem Umschießen in das Königshaus.

Als neuer Jugendkönig wurde Pascal Hadeler gefeiert. Als Vize wurde Dennis Müller ausgerufen. Groß war das Hallo auch beim Verkünden des Volkskönigs. Klaus Grubert, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr, sicherte sich mit 19 Ringen nach zweimaligem Umschießen den Titel.

Neue Kinderkönigin des Schützenvereins Kirch- und Klosterseelte ist Lucia Emmerich. Sie war schon am Vorabend proklamiert worden. Als Vize-Königin wurde die Vorjahresmajestät Mette Meyer proklamiert.

Den Wanderpokal, ausgeschossen zwischen den Schützen und Spielleuten, entschieden diesmal die Schützen mit 400 Ringen gegenüber 367 der Musiker für sich.

Einmal mehr entpuppte sich das Schützenfest am Dreimädelhaus mit Festzelt und kleiner Budenstadt als Magnet für die Dorfbewohner und befreundete Vereine.

Am Nachmittag hatten die Kirchseelter die scheidende Majestät, Jens Siemers, aus Heiligenrode abgeholt. Da dabei die Gemeinde- und Landkreisgrenzen überquert werden mussten, „haben Wegelagerer von uns Zoll abverlangt“, erklärte Stark.

„Wir haben erst Milch angeboten. Das reichte aber nicht. Es mussten noch zwei Kisten Bier nachgereicht werden“, ergänzte Lübbo Bielefeld als Pressewart des Vereins.

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