Einen zünftigen Abschied vom Junggesellendasein feierte gestern Sven Debicki, König der Wildeshauser Schützengilde, mit seinem Pfingstclub „Rien ne va plus“ und Freunden. Während seine künftige Ehefrau Vera Brinkmann den Abend auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma verbrachte, musste Debicki auf dem Marktplatz kräftig fegen. Die Freunde hatten drei große Kisten mit Kronkorken verschüttet. Damit es für den in ein Nonnenkostüm gekleideten König nicht allzu leicht wurde, reichte Nachbarin Katrin Freese ihm einen Besen mit Scharnieren im Stiel. Später wurden die Kleidungsstücke verkauft und Debicki musste den Bußgang durch die Innenstadt antreten. Beim Feiern ist der König in Form: Erst am Mittwoch wurde der 30. Geburtstag von Debicki kräftig begossen. Die Hochzeit steht am 29. Dezember an.

Zu seinem Abschied von Wildeshausen wusste der Leiter des Kreisaltenheimes, Andreas Dinkelmann, eine Anekdote aus der Adventszeit des Vorjahres zu erzählen. Der „Hauspastor“ des Altenheimes, Horst Ehrenreich, kündigte während eines adventlichen Beisammenseins an: „Ich werde jetzt die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorlesen.“ Eine Bewohnerin des Heimes, offenbar nicht in besonders weihnachtlicher Stimmung, quittierte das mit dem Ausruf: „Da kann ich auf das Abendbrot wohl noch lange warten.“ Diese Erinnerung nehme er gerne mit, meinte Dinkelmann.

In Verlegenheit brachte eine Besuchergruppe die heimische Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst. Die „Bonner Runde“, die die FDP-Politikerin aus Wohlde, bereits schon einmal vor Jahren am Rhein besucht hatte, war diesmal in der Hauptstadt zu Gast und wollte sich mit einer Aufmerksamkeit bei Brunkhorst für das informative Programm bedanken. Das mochte die Abgeordnete partout nicht annehmen. Also sammelten Gisela Jaksch, Hannelore Demel, Hilde Jessen, Hiltrud Scholz, Karin Meschke, Inge Schmidt, Bärbel Wieking und Ingrid Witte für die Bam-Kinderhilfe. 200 Euro kamen zusammen. Über die Spende wird sich auch der Initiator der Bam-Aktion, Rajabali Samadi, freuen.

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Bereits 1965 stieß Erika Hakemann zur Wildeshauser Justiz und nahm am Amtsgericht ihre Tätigkeit als Protokollführerin und Kanzleischreibkraft auf. Abzüglich einer Unterbrechung, in der sie sich der Erziehung ihrer beiden Söhne widmete, war sie hier 19 Jahre beschäftigt, größtenteils in der Grundbuchabteilung. Gestern hatte Erika Hakemann am Gericht ihren letzten Arbeitstag, den sie mit Ehemann Rudi und den Kollegen feierlich bei einem Frühstück beging. Amtsgerichtsdirektor Dr. Detlev Lauhöfer würdigte die 59-Jährige aus Wildeshausen als „grundehrlich, ausgesprochen fleißig und äußerst aufmerksam“. Kolleginnen brachten der „Grundbuchmaus“ zum Abschied ein Ständchen.

Kinder entdecken Bio“, so der Titel eines Lehrbuches, das der stellvertretende Wildeshauser Famila-Marktleiter Udo Frommhold in 15-facher Ausfertigung an Stefan Reckemeyer, den Leiter der Tagesgruppe „Lindenhof“ im Evangelischen Kinderheim in der Heemstraße überreichte. Das Buch stellt spielerisch und mit einfachen Mitteln den Weg der Lebensmittel vom Bauern bis in den Laden vor. Erzieher erhalten wichtige Tipps und Anregungen für ihre Arbeit.

Gleich vier Weihnachtsfeiern richtete das Wildeshauser Alexanderstift in dieser Woche für seine Bewohnerinnen und Bewohner aus. Geboten wurde ein buntes musikalisches und sportliches Programm, an dem sich zahlreiche Jugendliche beteiligten. So zeichnete die Klasse 6d des Gymnasiums Wildeshausen mit ihrer Lehrerin Silvia Hardinghaus für das Programm in der „Glockengasse“ und der „Friesengasse“ verantwortlich. Und am Donnerstag beeindruckten etwa 60 Kinder der Tanzgruppe des SC Wildeshausen, unter der Leitung von Claudia Volk, die Bewohner der „Brunnengasse“ mit gewagten sportlichen Einlagen.

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