SANDKRUG Durch die Umgestaltung wird mehr Platz geschaffen. Mit dem Oberkirchenrat sind die Pläne bereits abgestimmt.

Von Stephan Onnen SANDKRUG - In der Sandkruger Kreuz-Kirche ist der Saal nicht nur zu Weihnachten rappelvoll. In der Regel freut sich die ev.-luth. Kirchengemeinde jeden Sonntag über 100 bis 120 Gottesdienst-Besucher, bei besonderen Veranstaltungen reicht die Zahl der Stühle kaum aus. Für Abhilfe soll eine Umgestaltung der Kreuz-Kirche und des Albert-Schweitzer-Hauses sorgen. Der Ausbau soll Raum für 80 zusätzliche Sitzplätze schaffen und gleichzeitig den kirchlichen Charakter des Gebäudes stärker betonen. Pläne dafür hat der renommierte Oldenburger Architekt Prof. Dr. Volker Droste erarbeitet. Seinen Vorschlägen hat der Oberkirchenrat bereits grünes Licht erteilt – Bau- und Finanzabteilung haben sich vor Ort ein Bild gemacht. Die Kirchengemeinde geht davon aus, mit der Umsetzung im nächsten Jahr beginnen zu können, und rechnet mit einer „größeren finanziellen Beteiligung durch den Oberkirchenrat“, so Pastorin Kerstin Keßler.“

Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass die Kirchengemeinde rund 20 000 Euro an Spendenmitteln einwerben muss. Damit soll am kommenden Wochenende beim Sandy-Fest in Sandkrug begonnen werden: An einem Stand auf dem Rasen vor dem Albert-Schweitzer-Haus informiert die Kirchengemeinde am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr über ihr Vorhaben und startet den symbolischen Verkauf von Steinen. Die kleinen Ziegelsteine werden ab fünf Euro pro Stück veräußert. Passend zu den Umgestaltungsplänen gibt es Angebote für Kinder: Sie können während des Sandy-Festes Ytong-Steine bearbeiten.

Die Kreuz-Kirche ist 1972 eingeweiht worden, das Albert-Schweitzer besteht seit 1967. Der bauliche „Eingriff“ ist im Übergang von der Kirche zum Gemeindezentrum angedacht. Hier soll entlang der gesamten Rückwand der Kirche ein Foyer entstehen, das den jetzigen Flur integriert und fortsetzt. Bei Bedarf soll dieses Foyer dann zur Kirche hin geöffnet werden können, so dass zusätzlicher Raum entsteht. Darüber hinaus ist geplant, die jetzige Sakristei zu verlegen und einen Lagerraum neu anzubauen, erläutert Kerstin Keßler. Außerdem müssen Belüftung und Heizung optimiert werden. Zusätzlich soll die Akustik – insbesondere für Konzerte – verbessert werden.

Und nicht zuletzt soll der Raum stärker als Kirche zur Geltung gebracht werden. Vorgesehen sind Änderungen an der Altarwand: Es soll eine Ausbuchtung geschaffen werden, die die Front des Gebäudes zur Bahnhofstraße hin auflockern und für zusätzlichen Lichteinfall sorgen soll. Außerdem stehen ein neuer Fußboden und eine bessere Beleuchtung auf der Wunschliste.

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