Klattenhof /Oldenburg Sport und Kunst – sie spielen im Leben von Helga Neuber eine ganz große Rolle. Wasser ist dabei ihr Element: in jungen Jahren als Schwimmerin, in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder in ihren künstlerischen Arbeiten. In der Ausstellung „SportArt“ hat sie ihre beiden Leidenschaften zusammengefasst: die Biografie einer erfolgreichen Schwimmerin und Künstlerin. Zu ihrem 80. Geburtstag im Februar war die Schau im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln zu sehen, jetzt kommt sie in die Region. Am Sonntag, 29. Oktober, 11.15 Uhr, wird die Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg, Am Stadtmuseum 4-8, eröffnet.

Die Begrüßung übernimmt Dr. Sabine Isensee, die Leiterin der Bildenden Kunst im Museum, die Einführung der Oldenburger Kunstkritiker Jürgen Weichardt. Den musikalischen Part steuert Lina Neuber am Altsaxophon bei.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung „SportArt“ ist vom 29. Oktober bis 26. November im Stadtmuseum Oldenburg zu sehen: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

    www.stadtmuseum-oldenburg.de

„Es handelt sich um Erinnerungen aus meiner sportlichen Laufbahn und um Bilder und Installationen aus der jetzigen Zeit“, berichtet Helga Neuber. Die 1937 in Halle/Saale geborene Helga Schmidt lernte im Alter von zehn Jahren im alten Oldenburger Huntebad das Schwimmen. Dort entdeckte der Leiter des Huntebades, Karl Gutsche, der später ihr Trainer wurde, ihre außergewöhnliche Begabung und holte sie in den Oldenburger Schwimmverein (OSV). Täglich trainierte die damalige Schülerin der Cäcilienschule im Huntebad und startete schon bald erfolgreich bei ersten Schwimmwettbewerben.

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Die Ausstellung „SportArt“ dokumentiert in den Schauräumen der Ballinschen Villa an ausgewählten Dokumenten und Objekten die großartige Schwimmkarriere von ihr. Zwischen 1953 und 1964 gewann Neuber 27 nationale Titel, erzielte 40 deutsche Rekorde und nahm an drei Olympischen Spielen in Melbourne, Rom und Tokio teil. Von Bundespräsident Heinrich Lübke wurde sie mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt, der höchsten verliehenen sportlichen Auszeichnung in Deutschland. Bis heute steht das Schwimmen bei ihr regelmäßig im Terminkalender.

Auch schon in den fünfziger Jahren ging es mit der Kunst los. Von 1957 bis 1960 absolvierte sie ein Studium an der Hochschule für Künste Bremen, war anschließend bis 1967 als Grafikerin in Mannheim sowie Karlsruhe tätig und begann 1992 Studien der Freien Malerei bei Pavel Richtr.

2006 wurde sie mit dem Landeskunstpreis für Installation des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Niedersachsen ausgezeichnet. Als Künstlerin hat die Klattenhoferin sich in ihren Acrylbildern, Fotografien und Installationen immer dem faszinierenden Element des Wassers gewidmet, „das in vielschichtiger Weise Sinnbild des Lebens ist“, heißt es es in der Ankündigung der Ausstellung.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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