Kirchhatten Als besonderen Gast hat der Landfrauenverein Kirchhatten im Hotel „Zum Deutschen Hause“ den Krimiautor und Pastor im Ruhestand, Manfred Brüning aus Apen, empfangen. Das Vorstandsteam und mehr als 60 Zuhörerinnen genossen die Veranstaltung.

Zum Auftakt sang der Landfrauenchor unter Leitung von Marlies Schweers-Weihe einige Lieder aus seinem Repertoire. Nach dem gemeinsamen Frühstück informierte der gelernte Schlosser und spätere Diakon Manfred Brüning, der 27 Jahre als Pastor einer evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in Ostfriesland tätig gewesen war und über 1000 Predigten geschrieben hatte, wie er schließlich dazu gekommen sei, Kriminalromane zu schreiben. Seine Schreibmethode sei ganz einfach, so der Autor: „Die Gedanken fließen von Kopf und Herz durch meine Finger in die Tastatur. Wenn ich auf dem Bildschirm lese, was ich geschrieben habe, dann bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Handlung“. 2012 erschien mit „Gnadenlose Engel“ sein erster Kriminalroman, dem mit „Teuflische Stiche“ der zweite folgte. 2015 veröffentlichte er mit „Tödliche Mauern“ sein drittes Werk. Aus allen drei Romanen las der Autor einzelne Passagen vor. So erfuhren die Landfrauen, dass in seinem Erstlingswerk „Gnadenlose Engel“ auf einem Autobahnparkplatz in der Nähe von Oldenburg ein LKW einen Mann überrollt hat. Held ist der bibelfeste und eigenwillige Kommissar Adi Konnert, der sich von den Grausamkeiten nicht erschüttern lässt und stoisch sein Ziel verfolgt: Den Täter zu fassen, bevor ein weiterer Mensch sterben muss.

Mit ähnlichen Passagen stellte der Autor auch seine anderen jeweils über 350 Seiten starken Romane vor. Weitere Bücher seien bereits in Arbeit, so Brüning.

Der nächste Krimi wird der vierte Fall von Kriminalhauptkommissar Adi Konnert mit dem Arbeitstitel „Stimmen hören“. Er startet mit einem Sprengstoffanschlag am forensischen Maßregelvollzug der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen.

Des Weiteren erscheint ein Kurzkrimi, der in der Serie „Oldenburger Morde“ einen Fall aus dem Jahr 2012 beschreibt. Hier geht es um einem etwas merkwürdigen Menschen, der einsam wohnt und eines Morgens eine weibliche Leiche im Sessel vor seinem Kaminofen findet. Sicherlich ein Grund für die Hatter Landfrauen, Manfred Brüning erneut zu einer Lesung einzuladen.

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