Kirchhatten Als ein außergewöhnliches musikalisches Juwel zeigte sich am Sonnabend im Rathaus in Kirchhatten die 25-jährige russische Pianistin Vera Andrianova und begeisterte ihr Publikum mit Werken von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Carl Stamitz, Arnold Schönberg und Johannes Brahms. Begrüßt wurde die Preisträgerin mehrerer internationaler Musikwettbewerbe vom stellvertretenden Bürgermeister Manfred Huck.

Die 1993 in St. Petersburg geborene Musikerin besuchte seit ihrem ersten Schuljahr eine spezielle Musikschule, die dem weltberühmten Rimsky-Korsakov-Konservatorium angeschlossen ist. Seit September 2012 studierte sie Klavier am Konservatorium in St. Petersburg, im Oktober 2014 wechselte sie an die Musikhochschule nach Hannover und wird hier in diesem Jahr ihren Bachelor absolvieren. Andrea Andrianova, verheiratet mit dem Vater der Pianistin, Alexander Andrianov, führte das Publikum in die jeweiligen Werke ein, beginnend mit dem Präludium und Fuge in Cis Dur von Johann Sebastian Bach.

Die Sonate in a-moll von Franz Schubert schrieb dieser 1822. Zu hören war der erste Satz Allegro Guisto.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die nachfolgende Klaviersonate Nr. 17 d-moll op. 31 von Ludwig van Beethoven entstand in den Jahren 1801 und 1802. Zu dieser Zeit war Beethoven bereits als Klaviervirtuose berühmt, wie die Moderatorin informierte.

Nach der Pause erfreute Vera Andrianova ihr Publikum – unterstützt von der Huder Flötistin Janneke Hünger – mit einem Duo-Intermezzo und einem Rondo von Wolfgang Amadeus Mozart sowie dem 2. und 3. Satz aus dem Flötenkonzert in G-Dur von Carl Stamitz.

Fortgesetzt wurde das Konzert mit dem op.11 Nr. 2, einem Satz von Stücken für Soloklavier, die der österreichische Komponist Arnold Schönberg 1909 geschrieben hat. Nach vier Klavierstücken op. 119 von Johannes Brahms sowie Zugaben von Rachmaninov (etude tableau Nr. 9 D-Dur allegro moderato) und „Beau Soir“ von Paul Bourget für Flöte und Klavier fand das Konzert unter großem Applaus einen stimmungsvollen Ausklang.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.