GANDERKESEE GANDERKESEE - Es ist wie im richtigen Leben: Manche Engelchen können auch Teufelchen sein – und obendrein teuflisch gut tanzen. Wie das zusammen geht, das wollen ab heute, Freitag, acht junge Damen zeigen. „Garde’n Angels“nennt sich die wandlungsfähige Gruppe – die das Programm-Menü der Büttenabende 2005 mit einer großen Portion Schwung und auch einer Prise Erotik bereichert.

Auf 17 Programmpunkte können sich die Besucher der vier Büttenabende freuen. Vier Stunden dauert der Spaß. Die Büttenabende heute und am Freitag, 28. Januar, beginnen jeweils um 20 Uhr, die beiden Sonnabend-Veranstaltungen (22. und 29. Januar) um 19 Uhr.

Konkurrenz bekommt diesmal die von Spöttern kurz „Muppets-Show“ genannte Galerie der Faschings-Würdenträger. Denn: Kermit & Co. kommen persönlich. Schon bei den Proben sang das Publikum ausgelassen mit, als der Frosch, Miss Piggy, Vossibär, Gonzo und ihre Freunde mitsamt den Überraschungsgästen Didi Hallervorden oder Rio Reiser von vollen Badewannen oder dem König von Deutschland schwärmten.

Mit Insider-Tipps aus der Sportlerszene kommt Olympionike Kai Oetken in die Bütt. Der etwas üppiger gebaute Athlet hatte in Athen schon früh überzeugt: „Ich war in einer Sekunde von 0 auf 150. Als ich mich auf die Waage gestellt hab“. Doch beim Schmetterling-Schwimmen kam er nicht so recht zum Zuge: „Ich hatte drei mitgebracht. Alle ersoffen!“

Swingend stellen sich „Fab Five“ vor, die eigentlich ein Sextett sind: Stephan Schibel, Jochen Brünner, Inga Jamry, Uta Seidel, Oliver Grube und Birgit Dornbusch beeindrucken mit Ohrwürmern von Sinatra, der Monroe oder Miller – teils sogar mit Stepptanz begleitet. Samba-Rhythmen steuert der Spielmannszug bei, für den Moderator Michael Müller wegen der vielen namensgleichen Musiker eine kurze Formel fand: „Große Meyerei.“

Wandlungsfähig zeigt sich Markus Weise. Der „Flüchtling aus Delmenhorst“ (Müller) plaudert mal respektlos von Pfarrer Lachs Papagei, mal hat er als Inge Meysel oder als Kanzler die Lacher auf seiner Seite. Übrigens: Die Barden Walter & Brünner bringen wieder eine musikalische Hommage an Ganderkesee mit – und eine an die Garden. Der Tipp für die Damenwelt ist einfach: „Bisher war das Leben öde und fade – also ab in die Garde.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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