Iserloy Die Plattdeutsche Sprache verstehen können sie fast alle, denn sie sind junge Landfrauen, leben auf den Höfen im Landkreis und haben meist im Familienkreise Plattschnacker. Doch mit dem eigenen Sprechen des guten alten Platt hapert es meist. Oder die Hemmschwelle ist zu hoch.

Diese Gründe kennen Friedrich Hollmann (Iserloy) und der Plattdeutsch-Beauftragte des Landkreises Oldenburg, Gerold Schnier (Klattenhof), nur zu gut. Und so war es nicht verwunderlich, dass die 13 jungen Landfrauen, die sich zum ersten Plattdeutschabend im Golf- und Gartencafé in Iserloy einfanden, genau diese Argumente vortrugen.

Sprecherin aus dem Orga-Team der „Jungen LandFrauen“, ein Ableger des Kreislandfrauenvereins, ist Bettina Bruns aus Dötlingen. Einmal im Monat treffen sich die Landfrauen zu immer wieder verschiedenen Themen. Daraus kam jetzt die Idee auf, das Plattdeutsche nicht nur zu verstehen, sondern die Sprache auch selber sprechen zu können. „Wir haben uns Friedrich Hollmann ins Boot geholt“, sagte die Dötlingerin. Der hatte wiederum Gerold Schnier mitgebracht. Das Duo ist in Sachen Plattdeutsch erfahren. Schon einmal leiteten sie für die Landjugend Dötlingen über zwei Winter Plattdeutsch-Abende.

Daran können die Jung-Landfrauen nun anknüpfen. Sie versuchten, sich auf Plattdeutsch vorzustellen. Es kam heraus, dass man sich beim Sprechen nicht blamieren wolle. Ob mit Spiel oder im freiem Schnacken: Hollmann und Schnier wollen diese Hemmschwellen abbauen. „Das Wichtigste ist, dass es Spaß macht“, meinte Hollmann weiter.

Weitere Abende sollen folgen, in denen die „Jungen LandFrauen“ ihre Hemmungen, Plattdeutsch zu sprechen, abbauen können. Man ist unter sich. Niemand hört zu. Diejenigen, die als Erste Fortschritte bemerken werden, dürften die eigenen Familienmitglieder sein. Nach dem Motto „Gut Ding braucht gut Weil“.

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