Wardenburg Auf 9423 Dienststunden blickt die Freiwillige Feuerwehr Wardenburg für das Jahr 2015 zurück. Diese imposante Zahl nannte Ortsbrandmeister Stefan Buschmann auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus. Unter den Gästen waren Bürgermeisterin Martina Noske, der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Wiechmann, Gemeindebrandmeister Herwig Grotelüschen, Gerold Wulf (THW Wardenburg), Sven Steinbeck (Malteser Sandkrug) sowie Bernd Bruns (Polizei Wardenburg).

Von der Gesamtstundenzahl entfielen allein 4176 Stunden auf Übungsdienste und 1598 auf Einsatzstunden, 3516 Stunden kamen bei der Jugendfeuerwehr zusammen und 133 Stunden bei den Senioren. Nicht berücksichtigt wurden persönliche Dienstgespräche und Besprechungen, Besuche der Kindergärten und Schulklassen.

Die meisten Dienststunden konnten die Kameraden Stefan Buschmann und Carsten Höpken nachweisen, gefolgt von Malte Höpken und Maik Oliver Bäcker.

Zum Jahresende 2015 bestand die Ortsfeuerwehr aus 101 Mitgliedern (Vorjahr 105), davon 69 Aktive (darunter sieben Frauen), 21 Jugendfeuerwehrmitgliedern sowie aus elf Senioren. Sechs Kameraden schieden bzw. traten aus, während drei Neueintritte begrüßt werden konnten. Von den 50 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern sind derzeit lediglich 29 für den Einsatz tauglich.

In 2015 rückte die Ortsfeuerwehr Wardenburg zu insgesamt 53 Einsätzen aus. Diese bestanden aus 21 Brandeinsätzen, 31 Hilfeleistungen sowie einer Alarmübung. Der Großsteil der Einsätze wurden an Sonntagen gefahren. Wie auch im Vorjahr fuhr Elke Stöver-Öetjen die meisten Einsätze mit, gefolgt von Philipp Logemann und Manuel Kautz.

Als besondere Herausforderungen nannte Buschmann den Brandeinsatz in der Rudolf-Harbig-Straße, den Lagerhallenbrand in der Diedrich-Dannemann-Straße sowie die Gebäudebrände Am Wurthof und im Elsternweg. Ferner rückten die Einsatzkräfte zweimal zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr Sandkrug sowie zweimal zur Unterstützung der Feuerwehren in Oldenburg nach Oldenburg-Wechloy aus.

Wie Stefan Buschmann mitteilte, kann auf Grund von örtlichen Gegebenheiten das Osterfeuer in diesem Jahr nicht am gewohnten Ort stattfinden. Mangels Alternativen wurde auf die Ausrichtung 2016 verzichtet. Gleichwohl war man sich einig, voraussichtlich am 18. Juni eine Veranstaltung für die Bürger zu planen.

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