Am vergangenen Samstag versammelten sich viele Helfer des Dorfvereins Hurrel, des Grummersorter Dorpvereens sowie des Boßelvereins Vielstedt und des Orts- und Heimatvereins Vielstedt an den jeweiligen Treffpunkten. Wie in jedem Jahr wurde wieder auf Straßen, Wegen, in Büschen und Gräben aufgeräumt. Hingeworfenes wurde aufgesammelt und entsorgt. Jeder Ortsteil organisierte diese wiederkehrende Aktion autark. Gelbe Warnwesten, Arbeitshandschuhe und Müllsäcke gehörten zur benötigten Ausstattung.

Hurrel

Schon früh trafen sich über 40 Bewohner aus Hurrel. Etliche Trecker fuhren vor, gelbe Warnwesten wurden verteilt, Jung und Alt freuten sich über die gemeinsame Aktion. „Wir verteilen uns über ein großes Gelände“, sagte Markus Pape, Vorsitzender des Dorfvereins Hurrel. Ein Team hatte die Strecken im Vorfeld aufgeteilt – von Altmoorhausen bis Hurreler Sand, von Lintel bis Sandersfeld. Den Bereich der Bremer Straße, an der B 75, übernahmen ausschließlich Erwachsene, dort sei es viel zu gefährlich, wenn sich Kinder in dem Randbereich der schnell befahrenen Straße aufhalten würden.

„Das Wetter ist top, da macht die Aktion noch mehr Spaß“, waren sich die Hurreler einig. Kinder in jedem Alter waren bei der Aktion dabei. Schon vorher sei bekannt gewesen, dass an bestimmten Flächen und Parkmöglichkeiten besonders viele Reste von Fastfood-Verpackungen liegen würden. Auch die Anzahl der benutzten Kaffee-to-go-Becher nehme an der vielbefahrenen Bremer Straße zu. Nach der Sammelaktion gab es für alle ein leckeres Mittagessen als Dankeschön.

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Grummersort

Die die Müllsammelaktion des Grummersorter Dorpvereens startete ebenfalls am frühen Morgen. „Alle Mitglieder und die die es noch werden wollen, Dorfbewohner und Kinder sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen“, hieß es im Vorfeld. Zum Treffpunkt kamen gut 20 Helfer. Sie sammelten in kleinen Gruppen.

Der Dorfverein sammele in jedem Jahr, sagte Christian Karstens, der 2. Vorsitzende des Vereins. Der Ort selbst werde gut sauber gehalten. Das Bewusstsein habe sich in den letzten Jahren verändert. Doch Müll werde immer noch gefunden. Besonders an der Freiherr-von-Münnich-Straße und dem Gelände um die Bahnschranken. Dort dürften auf keinen Fall Kinder sammeln. Üblicherweise stelle die Gemeinde Container für den Müll auf, doch von Grummersort aus werde alles nach Neerstedt gebracht. Die Kosten übernehme der Landkreis.

Vielstedt

Der Boßelclub Vielstedt und der Orts-und Heimatverein Vielstedt treffen sich seit zwei Jahren zu dieser gemeinsamen Aktion. Vorher hatten die Vereine getrennt gesammelt. Diese neue Regelung gefällt allen Beteiligten gut.

„In zwei Gruppen teilt sich der Boßelverein auf und übernimmt die Strecken und Straßen, auf denen auch geboßelt wird“, sagte Vereinsvorsitzender Karsten Heier. Zwei weitere Gruppen des Orts-und Heimatvereins Vielstedt machten sich auf den Weg. Alle Gruppen gingen zu Fuß, Müllbeutel und Arbeitshandschuhe mit dabei. „Eine schöne Gemeinschaftssache, die Aktion ist gut für den Zusammenhalt“, bemerkte Ute Tönjes, Vorsitzende des Orts-und Heimatvereins. „Von der Gaststätte Vielstedter Bauerhaus aus werden vielfach Kohlfahrten unternommen. Da bleiben Reste schon mal liegen.“

Bereits vor der gemeinsamen Aktion hatten einige Vielstedter Müll gesammelt, der auf einem Anhänger deponiert wurde. Ein schwerer alte Autoreifen und weiteres Gesammeltes in den Anhänger geladen. Eingeladen hatten die beiden Vereine alle Vielstedter, und betonten dabei, dass Kinder ausdrücklich erwünscht seien. Nach der Aktion „Saubere Landschaft“ wurde am Treffpunkt bei der Remise auf dem Bolzplatz in Vielstedt gemeinsam gegrillt.

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