Hoyerswege /Schlutter „Wir warten immer noch auf die EU-Mittel“, beschreibt Inge Holschen, Vorsitzende des Schützenvereins Hoyerswege, den aktuellen Stand des geplanten Neubaus einer Schießsportanlage. Das Grundstück ist vorhanden, die Ausschreibungen sind gelaufen und die Planung steht. Auch die Zuschüsse von Gemeinde, Landkreis und Verbänden stehen laut Inge Holschen bereit. Loslegen darf der Verein dennoch nicht: Der erste Spatenstich kann erst erfolgen, wenn die Förderzusage aus dem LEADER-Programm vorliegt. Der Verein rechnet mit einer höheren fünfstelligen Summe.

Insgesamt rund 470 000 Euro kalkuliert der Schützenverein für den 400 Quadratmeter großen Neubau mit vier Luftgewehrständen, rund 120 000 Euro wollen die Mitglieder an Eigenleistungen einbringen. Genutzt werden soll das neue Domizil schräg gegenüber des alten nicht allein von den Schützen: Der TSV Hoyerswege könnte dort künftig etwa Gymnastik und Tischtennis anbieten und auch der Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege und die Speelkoppel Hoyerswege dürfen das Gebäude nutzen.

Dass der Zusammenhalt zwischen den Dörfern und seinen Gruppen groß sei, betonte Inge Holschen auch in ihrem Bericht bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant „Zur Eiche“ in Schlutter mehrfach. So hätten bei Veranstaltungen wie dem Bundesschützenfest alle mit angepackt. „Sowohl das Bundesschützenfest als auch das Schützenfest sind sehr gut gelaufen“, findet Inge Holschen. Dass der Verein kein Minus eingefahren habe, sei auch denjenigen zu verdanken, die ihre Zelte kostenfrei zur Verfügung gestellt hätten. Neben mehreren vereinsinternen Veranstaltungen haben die Hoyersweger 2018 auch das Gruppenschießen des Schützenbundes ausgerichtet.

Zufrieden sein können die Schützinnen und Schützen auch mit der Mitgliederentwicklung: Dank einiger Neuaufnahmen ist der Verein mit konstant 183 Mitgliedern ins neue Jahr gegangen. In der Vereinsführung gibt es eine Veränderung: Nach sechs Jahren stellte Gerold Otte, einer der Motoren des Bauvorhabens, das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Holger Werner, zuvor dritter Vorsitzender. Sein bisheriger Posten wurde nicht nachbesetzt. Kein Nachfolger fand sich auch für Jürgen Braue, der das Amt des 2. Schießmeisters abgab.

Fest entschlossen sind die Schützen hinsichtlich ihres Bauvorhabens. Inge Holschen rechnet damit, dass bis Ende Februar die LEADER-Zusage eintrifft. „Und dann kann es direkt losgehen!“ Das Schützenfest am 13. und 14. Juli wird in jedem Fall noch auf der alten Anlage stattfinden.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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