HUDE HUDE/SKA - An den Wänden hängen prachtvolle Barockporträts und von der Decke ein goldener Kronleuchter. In der historischen Kulisse des Abtshaus des Klosters Hude nimmt Egbert Koolman die etwa 30 Gäste mit schelmischem Blitzen in den Augen mit in die Kindertage eines früheren Bewohners, dem Oberstallmeister Adam Ernst Rochus von Witzleben, der 1791 geboren wurde und 1868 starb: „Es braucht nicht viel Vorstellungskraft um sich vorzustellen, dass vor 201 Jahren just in diesem Raum sich die folgende Begebenheit zutrug“, leitet Koolman den Bericht des kleinen Rochus ein, der auf der Jagd seinen ersten Hasen erlegt hat und ihn schließlich festlich dekoriert serviert bekommt.

Fürwahr es weht ein höfischer Hauch durch das historische Abtshaus, als Egbert Koolman und Harald Schieckel ihr gemeinsames Buch „50 Jahre am Oldenburger Hof“ mit den Lebenserinnerungen des Rochus von Witzleben vorstellen. Ein ums andere Mal geht ein amüsiertes Schmunzeln über das Gesicht der Zuhörer, wenn Koolman zitiert, wie der junge Rochus selbst dem Herzog kleinere und größere Streiche spielt.

Auch Pfarrer Reinhard Ritter zeigt sich in seiner Gratulation an die beiden Historiker beeindruckt von der lebendigen Schilderung, die die Erinnerungen Rochus von Witzlebens aus der Hochzeit des Oldenburger Hoflebens liefern. Rittner koordinierte für den Oldenburger Landesverein für Geschichte, Natur- und Heimatkunde die Herausgabe der Lebenserinnerungen die als 22. Band der Oldenburgischen Forschungen im Isensee Verlag erschienen sind.

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Für Schieckel und Koolman sind die Lebenserinnerungen des Oberstallmeisters, der die Oldenburger Herzöge auf ihren Reisen begleitete, nicht das erste gemeinsame Projekt. Zuvor hatten Koolman, der ehemalige Direktor der Oldenburger Landesbibliothek, und Schieckel, bis 1985 Archivoberrat im Staatsarchiv der Stadt Oldenburg, bereits ein Buch über Militär und Zivil im alten Oldenburg herausgegeben.

Mehr Infos unter

www.Landesverein-Oldenburg.de

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