WILDESHAUSEN Die goldene Sängernadel und Urkunde des Deutschen Sängerbundes erhielt Herbert Andräß am Mittwochabend aus den Händen des ersten Vorsitzenden des Männergesangverein der Liedertafel von 1848 Wildeshausen für 40-jährige Mitgliedschaft. Während der Mitgliederversammlung im Hotel Wolters nahm Rudi Hakemann, der seit zehn Jahren der Liedertafel angehört, außerdem die bronzene Ehrennadel entgegen.

Die Vorstandswahlen brachten bis auf den Posten des Kassenwartes keine Veränderungen. Für den ersten Kassenwart Gerhard Bajorat kam Rudi Hakemann in den Vorstand, der sich sichtlich überrascht über die Wahl zeigte, den Posten aber dann annahm. Vorsitzender und Liedervater ist weiterhin Klaus Denker, Stellvertreter Hans Lietzow, Schriftführer bleibt Hans Rüger (in Abwesenheit wiedergewählt), sein Stellvertreter Klaus Behrens, Notenwart ist Hans Hesse und Stellvertreter Fritz Görke, Archivar und Pressewart bleibt Peter Hahn. Als stellvertretender Kassenwart wurde Gerold Meyer erneut gewählt.

In seinem Bericht erklärte Klaus Denker, dass die Dirigentin Gisela Kröger noch nicht wieder gänzlich genesen sei. „Wir wollen trotzdem wieder mit unseren Probeabenden anfangen“, erklärte der Vorsitzende. Am kommenden Mittwoch wird deshalb der stellvertretende Dirigent Dieter Hackfeld den Chor leiten. Während der Sitzung unterzeichneten alle 22 gekommenen Sänger eine Karte mit besten Wünschen zur weiteren Genesung der Dirigentin.

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27 aktive Sänger hat der MGV. Dazu kommen noch 23 fördernde Mitglieder, wie der scheidenden Kassenwart darstellte. Der Beitrag für Aktive bleibt bei 90 Euro und für Fördermitglieder bei mindestens sechs Euro.

Vorsitzender Klaus Denker wies darauf hin, dass im Durchschnitt 27 Sangesbrüder zu den Chorabenden gekommen seien. Insgesamt wurden 34 Singabende veranstaltet. Auch ein neuer Sänger konnte begrüßt werden. Die Statistik ergab, dass der erste Tenor zu 74 Prozent, der zweite Tenor, der erste und zweite Bass jeweils zu 83 Prozent besetzt waren.

Archivar Peter Hahn hielt einen Kurzvortrag über Funde im Archiv der Liedertafel. Wichtigste Unterlagen seien die Protokoll- und Rechnungsbücher. „Das älteste und wertvollste Protokollbuch ist das vom Herbst 1906, das auf dem Müll gefunden wurde, aber gerettet werden konnte. Wertvoll deshalb, weil Dirigent Friedrich Murken darin mit Fleiß und Akribie versucht hat, das Vereinsleben der Liedertafel vor dem Brand des Vereinslokals Kolloge im Jahr 1885 nachzuvollziehen und zu dokumentieren.“ Enthalten sind darin auch die Protokolle der Versammlungen von 1906 bis 1914.

Aus der Zeit von 1919 bis 1948 gibt es keine Protokolle. Das zweite Protokollbuch beginnt mit der Generalversammlung im Januar 1948 und endet am 31. Dezember 1968.

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