Hude Uta Flores-Schwirtz und Axel Schwirtz schauen auf die Uhr und nicken zufrieden. Es ist mal gerade 15 Uhr am Sonntagnachmittag und bis zu diesem Zeitpunkt waren schon gut 500 Biker im Klosterort oder besser auf dem Irma-Parkplatz gleich neben der Flores Apotheke.

„Das werden aber noch einige mehr“, war sich Axel Schwirtz sicher. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter des nunmehr sechsten Bikertreffens in Hude mit rund 500 Motorradliebhabern aus dem Umland gerechnet. Am Ende waren es gar 800, die sich den „Flo’s Bikertreff“ nicht entgehen lassen wollten.

„Genau wissen wir das aber erst morgen Früh. Dann haben wir die genauen Zahlen und damit auch ein Ergebnis, das uns zeigt, ob wir das Vorjahresergebnis toppen konnten oder nicht“, so Uta Flores-Schwirtz.

Neben dem Sound der Motoren vieler kleiner Schätzchen aus so mancher Garage, Halle oder Scheune füllte gerade die Luft der Deep Purple-Hammer „Smoke on the Water“. Ein Dauerburner, der die unter dem Zeltdach vor der Bühne sitzenden Biker im Rhythmus mitswingen ließ. Manche schlugen da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zur Musik wurde rhythmisch die kühlende Luft zugefächelt.

Die wummernden Bässe und die hämmernden Stücke der vier Rockbands erfüllten den Ort mit dem besonderen Flair eines solchen Bikertreffens.

Den Auftakt machte mittags um 12 Uhr die Band „Zahltach“ mit Rockmusik der 60er und 70er Jahre und deutschen Texten. Daran schloss sich die vierköpfige Huder Rock-Kombo Stone(d)washed an. Jazz und Funk gab es ab 15 Uhr von Schülern aus Ganderkesee. Zum Abschluss trat die Band der Musikschule Delmenhorst Red House Blues auf. Passend zum Ausklang des Bikertreffens mit etwas ruhigeren Tönen.

Auch das sechste Treffen hatte wieder den guten Zweck im Hintergrund im Auge. Der Verein Kinderaugen wird erneut vom Veranstaltungserlös profitieren können. „Wie hoch die Spende werden wird, wissen wir jetzt noch nicht. Aber im vergangenen Jahr kamen so fast 2400 Euro zusammen“, erklärte Axel Schwirtz.

Nur eine Zahl stand schon fest. Um eine Mammut-Veranstaltung dieser Art durchziehen zu können, bedurfte es eines umfangreichen Helferteams. Bei den beiden Apotheker hatten sich neben den eigenen Leuten zahlreiche Freiwillige gemeldet. Am Ende waren es 20 helfende Hände die den Ablauf garantierten. Darunter auch ein Großteil vom Verein Kinderaugen. Mit selbst gebackenen Kuchen wurde das Bikertreffen von zahlreichen Huder Frauen daneben unterstützt.

Auch das Rote Kreuz war vor Ort, zeigte ein Unfallszenario. Airbrush-Tattoos und das Demo-Team vom Taekwondo-Verein Hude boten weitere Abwechslung. Neu im Programm war ein Eiswagen der „kleinen Eiszeit“ aus Kirchhatten und ein Verkaufsstand mit Biker-Accessoires.

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