Interessierte Besucher hat Bernhard Wöbse, Ehrenvorsitzender der Fördergemeinschaft Koems in Harpstedt, schon in Massen im Koems-Scheunenviertel begrüßen können. Gleichwohl traf ihn noch Unerwartetes, als Erster Kreisrat Rolf Eilers, Denkmalpfleger Stefan Effenberger und Norbert Hamann, Reginoalmanager der Lokalen „Leader“-Aktionsgruppe, bei der Donnerstagsbautruppe „Rentnerband“ vorbeischauten. Woher denn der Name „Koems“ komme? Das Wort sei eine Abwandlung von „Koben“, so Wöbse – wohl ehemals von einem Spaßvogel erdacht, doch eingebürgert. Als der Wissensdurst (beim Rundgang durch Scheunen und Ausstellungen) sowie der Kaffeedurst (beim gemeinsamen Frühstück) gestillt waren, überraschte Eilers gleich noch einmal – mit einem trinkbaren Mitbringsel für die fleißigen Helfer

und verbalen „Blumen“: „Es ist toll, was Ihr hier leistet“, bescheinigte er den 27 ehrenamtlich Aktiven der Rentnerband sowie der Koems-Fördergemeinschaft angesichts der Anlage, die „einzigartig“ im Oldenburger Land sei. Übrigens: Nachwuchssorgen plagen die Rentnerband offenbar nicht: Harpstedts Bauamtsleiter Harro Hartmann zeigte sich zuversichtlich, „dass ich in neun Monaten auch in dieser Runde bin“.

Mehr als 500 Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur haben am Donnerstagabend im Berliner Martin-Gropius-Bau den dritten „Dreamball“ gefeiert. Zu den prominenten Gästen gehörte auch Popsängerin Sarah Connor aus Wildeshausen. Stargast des Abends war die amerikanische Schauspielerin Eva Mendes („Hitch – Der Date-Doktor“). Mit dem Ball warben die Veranstalter für die Organisation „DKMS Life“. Sie bietet in 170 Krankenhäusern kostenlose Kosmetikkurse für krebskranke Frauen an, die durch eine Chemo- oder Strahlentherapie ihre Haare verloren haben. „DKMS Life“ unterstütze die Betroffenen dabei, ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Gelungene Generalprobe: Im frisch renovierten „Kulturtreff“ des Kreisaltenheims in Wildeshausen hat „Ofendoktor“ Michael Schlömer aus Visbek nun erstmals den Kaminofen angeheizt. Dank einer Spende der Wildeshauser Harmonika-Freunde konnte der Schornstein gemauert werden. Der von Rolf-Lothar Klawonn gestiftete Ofen wurde von Schlömer kostenlos installiert. „Nun muss niemand mehr frieren“, sagte Silvia Bettin vom Förderverein des „Kulturtreffs“. Sie wies darauf hin, dass der „Kulturtreff“ jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Der Raum kann für Seminare oder Familienfeiern gemietet werden. Anfragen sind unter 04431/2371 möglich.

Genau 2000 Euro stellte die Nieberding-Stiftung für eine neue Persenning zur Verfügung, damit „Scheerchen“, das Boot der Wildeshauser Hunteschule, besser geschützt werden kann. Denn das letzte Rettungsboot des längst versenkten Kreuzers „Admiral Scheer“ hat schon einige Tage auf See überstanden. Am Freitag tauften Schulleiter Thomas Trüper und Christoph Essing, die das Bootsprojekt angeschoben hatten, im Beisein zahlreicher Ratsvertreter die Persenning standesgemäß mit Huntewasser. Eigentlich liegt „Scheerchen“ im Zwischenahner Segelklub, ist aber anlässlich des Aktionstags „Move yourself“ auf der Burgwiese am Sonnabend auf der Hunte zu bestaunen.

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