Colnrade „Wir sind gerade durch“, lachte Anne Wilkens-Lindemann, Colnrades Bürgermeisterin und Schirmherrin der Zweiten Kulturnacht in der Samtgemeinde Harpstedt. Damit meinte sie den eigenen Auftritt mit dem Chor Gospel United in der St.-Marien-Kirche in Colnrade. Zum Auftakt der Kulturnacht, die unter dem Motto „Musik an der Hunte“ stand, trat der Chor Gospel United um 17 Uhr zusammen mit den „Marienkäfern Colnrade“ in der St.-Marien-Kirche auf.

Zeitgleich startete der Landfrauenchor in der Kulturscheune des Cafés Schliehe-Diecks. In der Ofenhaus-Manufaktur eröffnete dagegen Karen Buhlrich die Mitmalaktion. Auch die Spielecke für die Kinder war freigegeben, und Ute Klitte trug in dieser dritten Veranstaltungsstätte mit der Streichergruppe zum musikalischen Genießen bei.

So ging es Schlag auf Schlag im Programm der Zweiten Kulturnacht. Bei freiem Eintritt, mit Angeboten an Essen und Trinken, war es aber auch das gesellige Miteinander, das viele Harpstedter nach Colnrade führte.

Die insgesamt 17 Musikgruppen boten dabei nicht nur einen Querschnitt durch das kulturelle Angebot in der Samtgemeinde, sondern zeigten auch die Vorzüge Colnrades als Veranstaltungsort auf. „Hier ist alles eng beieinander und wir haben für jedes Wetter die richtige Veranstaltungsmöglichkeit“, erklärte Anne Wilkens-Lindemann.

Besonders erfreulich fand die Schirmherrin, dass fünf Musikgruppen aus der Gemeinde Colnrade an der Kulturnacht teilnahmen. Neben Gospel united und den Marienkäfern, gehörten die Beckstedter Jungs, der Posaunenchor der St.-Marien-Kirche und der Spielmannszug Beckstedt dazu.

Auf eines der Musikangebote mussten die Freunde der Kultur und Musik am Sonnabendabend aber verzichten. Die Formation „Chucky says“ sagte kurzfristig ab. Schade eigentlich, denn so fehlten die erwarteten bierkompatiblen Klänge von der „Grünen Insel“ mit Folkmusik und humoristischen Einlagen in Richtung Publikum. Der Aufritt war in der Ofenmanufaktur geplant gewesen.

Das tat aber der Zweiten Kulturnacht keinen Abbruch. Ob Prager in der Kulturscheune oder die Posaunenchöre aus Colnrade, Heiligenloh und Harpstedt in der Kirche oder Plattdeutsches im Ofenhaus, das Angebot war vielfältig. Es führte gegen 21 Uhr alle Teilnehmer und Zuhörer zum gemeinsamen Abschluss auf dem Dorfplatz in Colnrade zusammen.

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