Groß Ippener Der Wolkenbruch hätte nicht unbedingt noch über den Skulpturenpark „Zum Baßmerhopp“ in Groß Ippener ziehen müssen, meinte Franz Robert Czieslik, Bildhauer, Autor und Freier Künstler (BBK), mit Blick zum Himmel am Samstagnachmittag. Gefeiert wurde der Abschluss eines fünfwöchigen Aufenthaltes von Boleslaw und Kazimierz Jankowski, in Bremen als „Partisanen der Kunst“ bekannt. Mit Vernissage, Lesung, Führung sowie Künstlergesprächen und Musik setzte Gastgeber Czieslik einen Schlussstrich unter die kreative Zeit der beiden Künstler in seinem Künstlerhaus.

Czieslik selber befand sich auf einer Rundreise mit Wanderungen und Kontaktaufnahme zu öffentlichen Kultureinrichtungen. „Immerhin verkaufe ich meine Skulpturen oft an öffentliche Einrichtungen. Auch in Corona-Zeiten kann ich so recht gut über die Runden kommen“, meinte er.

Großformatige Bilder

Diese Abwesenheit konnten Boleslaw und Kazimierz Jankowski intensiv in Baßmerhoop nutzen. Was dabei herauskam, ist großformatig. Auf ausgedienten Bauabdeckplanen (vier mal fünf Metern), brachten sie ihre Ideen mit vielen intensiven Farben unter. Drei Arbeiten sind fertig, eine vierte noch in der Schaffensphase. „Wir sind gerne auf dem Land. Die Stimmung, die frische Luft und die Natur sind für uns Städter inspirierend“, meinte Boleslaw Jankowski. „Das ist hier eine einzigartige Location“, kam der Bruder ins Schwärmen.

Ebenso begeistert zeigte sich die Oldenburger Künstlerin Birke Eng. Sie stellt im Skulpturenpark noch bis zum Jahresende ihre Arbeiten aus Marmor und Sandstein aus

Außerdem waren die Baumturen und Skulpturen von Czieslik zu sehen. Unter dem Motto „Ein Künstler, drei Orte, drei Positionen“ stellt Czieslik zurzeit Baumturen und Sandstein-Objekte, eine neue Liebe seiner Arbeit, in Mecklenburg-Vorpommern vor.

Sandsteinarbeiten

Damit erfüllt er sich auch einen Jugendwunsch. „Als ich 1979 mit meinen Eltern im Sommer dem Güstrower Dom, der Gertrudenkapelle und dem Atelierhaus von Ernst Barlach einen Besuch abstattete, habe ich gesagt: Wenn ich groß bin, will ich auch so etwas machen.“ Der damals 13-Jährige begann unter Anleitung des Architekten und Bildhauers Walter Strübing in Wismar seinen Weg in die Bildhauerei.

Nun folgte die Einladung der Kirchengemeinde Lohmen im Barlachjahr 2020. Czieslik zeigt dort Sandsteinarbeiten mit der Überschrift „Innere Landschaften“, Baumturen als Fusion aus Baum und Skulpturen sowie eine aktuelle Arbeit „Licht“ mit Baumturen, als komplettes Bild in weißer Farbe umschlossen.

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