Neerstedt Das war am Sonntagnachmittag genau das richtige Glühwein-Wetter für die vielen Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes in Neerstedt. Mit Minusgraden, mal Sonne, mal Nebel, bildeten sich vor den Ständen mit den Heißgetränken schon manchmal Warteschlangen. Doch das sah jeder gelassen, denn auf dem Weihnachtsmarkt gibt es keinen Stress.

Die älteren Semester bevorzugten den Aufenthalt in der Aula der Grundschule oder im Gemeindezentrum der Kirche gleich nebenan. Hier sorgten die Frauen des TV Neerstedt und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde für Kuchen, Kaffee und Tee.

Wie Rico Scholz und Andre Mutke erklärten, wollen sowohl der Turnverein und auch die Kirche den Erlös aus dem Kuchenverkauf für die DKMS-Typisierungs-Aktion spenden. Die Ordnungsamtsleiterin der Gemeinde Dötlingen, Elke Brunotte, ist an Leukämie erkrankt und braucht nun dringend, wie berichtet, eine Knochenmarkspende. Das Geld soll helfen, so viele Typisierungen wie möglich am 18. Dezember, 10 bis 15 Uhr, in der Sporthalle Neerstedt machen zu können.

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27 Stände, Buden mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdeko und vielen kulinarischen Verlockungen standen auf dem Weihnachtsmarkt. Hinzu kam im Gemeindezentrum der Adventsbasar der Kreativgruppe der Kirche. Auf dem Schulgelände war auch das beliebte Spiel Looping Louie XXL aufgebaut worden. Erstmals auf dem Markt war auch ein Stand mit Pulled Pork im Brötchen. Dahinter verbarg sich gezupftes Schweinefleisch, gegart im Smoker.

Großen Zuspruch fanden natürlich die Auftritte des Chors der Kindergartenkinder vom Kindergarten „Unter Regenbogen“, aber auch der Schulchor der Grundschule wurde viel beklatscht. Zeitweise gab es kaum noch ein Durchkommen in der Aula.

Das galt auch, als der Nikolaus seinen Rentierschlitten geparkt hatte und mit seinem Jutesack Einzug in die Aula hielt. Hier warteten schon die jüngsten Weihnachtsmarktbesucher.

Auch Lose für die Rotary-Weihnachtstombola wurden in Serie verkauft.

Rico Scholz und Andre Mutke freuten sich über die große Besucherresonanz. „Das ist voll hier und zwar schon zu früher Stunde“, blickte Mutke in die Runde. „Wenn es dunkel wird, dann gibt es hier kaum noch ein Durchkommen“, orakelte Scholz. Am Ende sollte er Recht behalten. Kaum verschwand die Sonne zwischen Nebelschwaden am Horizont, füllten sich die Gassen zusehends.

Noch am Abend wurde alles wieder abgebaut. Heute ist normaler Schultag und die Schule samt Pausenplatz muss wieder sauber sein, wenn der Unterricht beginnt.

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