WILDESHAUSEN Ob Trunksucht oder falsches Schuhwerk – hier wurde jeder angeklagt, den die Wildeshauser Schützengilde für schuldig befand. Beim erstmaligen „Verhaften“ am Sonntag vor dem Rathaus ließen Staatsanwalt Heinrich Boning sowie die Richter Uwe Gropp, Kay Dannhorn, und Carsten Kloster keine Gnade walten und nahmen die „Verhafteten“ ordentlich auf die Schippe. Da konnte auch Verteidiger Otto Böttcher nicht helfen.

So wurde Heinz Bolte gleich zu einer Ordnungsstrafe von 3000 Euro verurteilt. Anklage: Verseuchen des Bierlagers der Schützengilde. Weil er Spenden nach Griechenland überwiesen hatte, musste Hans Jacob sich vor Gericht verantworten. Uwe Gropp gnädig: „Sie dürfen sich zehn Euro aus der Staatskasse nehmen, wenn Sie vorher 50 einzahlen.“ „Hexe“ Gesa Wendt wurde „zum Tode verurteilt“. Für diesen „luxuriösen“ Übergang ins Jenseits, wie es Gropp ausdrückte, sollte sie 3200 Euro einzahlen. Für Lacher sorgte Boning, als er ein junges Mädchen „ehelichte“. Die „Weihe“ wurde mit Schnaps vollzogen.

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