Harpstedt Auf offene Ohren stieß Heinz Nienaber während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Hegeringes Harpstedt mit seinen Antrag, eine Chronik „Zeitgeschichte des Hegeringes Harpstedt“ zu erstellen. Ein ehrgeiziges Projekt, dessen Inhalt Nienaber zusammen mit Reimer Grape vorstellt.

„Geschichtliches zu erhalten, ist aus meiner Sicht für uns alle eine wichtige Aufgabe. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Für mich sind nach dem Tod der Großeltern viele Fragen offen geblieben. Überlieferungen, die unwiederbringlich verloren sind. Für nachfolgende Generationen haben wir eine Verpflichtung, so viel Wissen wie möglich weiterzugeben“, sagte Nienaber und begründete damit den Antritt zu dem Vorhaben.

Mit Reimer Grape hat er einen erfahrenen Chronik-Schreiber an seiner Seite. Zuletzt hatte Grape die Chronik zum 100-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Wohlde-Mahlstedt geschrieben. Und auch Heinz Nienaber hat Erfahrung, etwa durch die Chronik zum 800-jährigen Bestehen Köhrens.

Zudem besteht seit einigen Wochen ein Arbeitskreis „Chronik-Zeitgeschichte“, dem neben dem Hegeringleiter Rudolf Alfken, Gert Weidenhöfer, Bernhard Wöbse, Heinz Witte, Heiner Cordes und Heinz Nienaber sowie Reimer Grape angehören.

Aller Anfang ist schwer. „Wir wissen nicht das genaue Gründungsjahr. Es muss sich aber um die Jahre nach 1950 bewegen. Das werden wir jetzt erforschen, um einen Anfang zu haben“, so Grape.

Eine Gliederung mit 30 Kapiteln liegt schon vor. Geplant ist ein Kapitel mit alten Dokumenten und Bildern aus der Zeit von 1900 bis 1950. Ferner wird die Gründung des Hegeringes mit den Gründungsmitgliedern gewürdigt, die Reviere und Jagdpachten vorgestellt, wie auch die Bläsergruppe des Hegeringes Harpstedt. Daneben geht es um die Dokumentation von Natur und Landschaft sowie Jagd bis in die heutige Zeit.

„Für diese Inhalte brauchen wir dringend die Unterstützung der Jäger und Bevölkerung“, erklärte Grape. „Bilder aus der Jagd von vor 100 Jahren sind für uns besonders wichtig, aber auch Aufnahmen, die die Fortentwicklung in Natur und Landschaft zeigen“, sagte Nienaber weiter. Auch alte Zeitungsartikel seien gern gesehen.

Am 19. Juni tagt der Arbeitskreis „Chronik – Zeitgeschehen“ erneut. Dann wird das weitere Vorgehen abgesteckt. Grape: „Wir müssen die Chronik nicht im Eiltempo erstellen, wollen aber zügig vorankommen.“ Deshalb können ab sofort alte Dokumente und Aufnahmen an Reimer Grape gesendet werden. Die E-Mail-Adresse lautet: reimer-grape@t-online.de

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