Charlottendorf-Ost Gut angenommen wurde am Wochenende das zweitägige Hoffest von Gerda Harms in Charlottendorf-Ost. Anlass war der 100. Geburtstag ihres Hofes. Weit mehr als 1000 Gäste nahmen sich am Sonnabend und Sonntag Zeit, das Anwesen und das Programm anzusehen. Und nicht nur aus der Gemeinde Wardenburg, sondern auch aus anderen Teilen des Landkreises und sogar aus Bremen, Delmenhorst und Hamburg reisten Besucher an.

Es war das erste Mal, dass solch ein Hoffest überhaupt in der kleinen Ortschaft stattfand. Die letzte Feier war seinerzeit das Jubiläum der Ortschaften Charlottendorf-Ost und -West. Das wusste die 69-jährige Gerda Harms, die das Gesellschaftshaus heute alleine betreibt, zu nutzen.

Natürlich bekam sie von vielen Freunden und Nachbarn tatkräftige Unterstützung. Unter die Arme gegriffen hatte ihr auch Jürgen Röhrke aus Großenkneten, der gleich mehrere lebensgroße Kutschen aus vergangener Zeit ausstellte. Doch nicht nur das war eine Attraktion, auch „Hühnerbaron“ Mirco Gode brachte seine Federvieh mit, um sie dem Publikum vorzuführen. Und die Raumausstatterin Sandra Gerdes zeigte an Ort und Stelle zusammen mit ihrer Gesellin Birgit Wittrock-Albers die Restauration alter Möbelstücke. Mit dabei ebenso die Familie Fortmann aus Ganderkesee, die ihre Alpakas mitgebracht hatten.

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Es war ein gelungenes Erlebnis für die ganze Familie, es gab viel zu entdecken. Auch an die jüngsten Besucher wurde gedacht. Sie hatten die Möglichkeit sich am Sägebalken auszuprobieren oder eine Kuh aus Holz zu melken. Und diejenigen Kinder, die Lust hatten, sich schminken zu lassen, waren bei Ilke Gode an der richtigen Adresse.

An beiden Tagen gab es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen in der neu gestalteten Hütte auf dem Hof-Gelände. Ein Schwedenfeuer sorgte auf dem Freigelände für Wärme, an der sich viele Gäste aufhielten. Gestaunt hatten die Gäste auch über die Bildhauerin Karina Cooper aus Wardenburg. Sie schnitzte Skulpturen aus Holz.

Am Sonntag gab es selbst zubereitete Erbsensuppe frisch aus der Gulaschkanone von der Reservistenkameradschaft Huntlosen. Doch schnell waren die 60 Liter verteilt.

Rundum zeigte sich Gerda Harms über den gesamten Verlauf sehr zufrieden. Und auch der Regen hielt die Besucher nicht davon ab, einen Tag auf dem Hof wie zu Großmutters Zeiten zu erleben.


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