Bürstel /Immer /Falkenburg „Uns interessiert nicht in erster Linie die Schönheit eines Dorfes“, sagt Kommissionsleiterin Eva-Maria Langfermann, „sondern wie die Dorfgemeinschaft aufgestellt ist, um künftige Herausforderungen zu meistern.“ Die Botschaft kam an. Als die Kommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ am Donnerstag in Bürstel-Immer und Falkenburg/Habbrügge unterwegs war, bekam sie nicht nur Schönheiten wie den Alten Speicher oder die „Lütje Anja“ zu sehen, sondern auch Zukunftsprojekte wie Biogasanlagen oder den Ferienpark Falkensteinsee.

Der Zeitplan war eng geschnürt: Jeweils 90 Minuten blieb den Dorfgemeinschaften, um Sehenswürdigkeiten und wichtige Projekte zu präsentieren. So führte der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer mit Werner Wachtendorf an der Spitze seine Gäste zur Hofanlage Lüschen am Holtstreek, zum Speicher im Fladder oder zum Pflegeheim „Haus am Wald“, das von der Wärme einer benachbarten Biogasanlage profitiert.

Die meiste Zeit nahm sich die Gruppe, um durch den Gasthof Witte, die Schießhalle und in die Turnhalle zu gehen. Beim Eltern-Kind-Turnen unter der Leitung von Claudia Ortmann und Elke Brüggemann-Brand zeigte der Nachwuchs, was er alles drauf hat. Und nach dem Gang über den Dorfplatz ging’s schnurstracks zum naturnahen Mehrgenerationenspielplatz. „Beim Bau standen wir knietief im Matsch“, berichtete Wachtendorf, „aber am nächsten Tag sind alle wiedergekommen.“

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An der Habbrügger Grundschule begrüßten Jürgen Hakkel, Gernot Schierenbeck, Meike Ahlers und Elisabeth Westphal vom Ortsverein Falkenburg/Habbrügge die zehnköpfige Kommission. Hakkel, der erstmals in seiner Funktion als Ortsvereinsvorsitzender den Wettbewerb erlebte, wies auf die gute Infrastruktur – vom Kindergarten bis zum Dorfladen Ruge – hin.

Den ersten Stopp legte die Kommission auf dem Camping- und Freizeitpark Falkensteinsee ein. Rieke Meiners zeigte Attraktionen wie die Campingfässer oder das moderne, neue Duschhaus. Seitdem wissen die Gäste, was „Glamping“ („glamouröses Camping“) bedeutet. Weitere Haltepunkte waren der Stein zur 800-Jahr-Feier, Windmühle und Schule. Hier zeigten Dritt- und Viertklässler ein Becherspiel, das Angela Hillen mit ihnen eingeübt hatte.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler hatte die Kommission in beiden Orten begrüßt und 180 Minuten im Bus begleitet. Auch sie wies auf das ehrenamtliche Engagement hin. Es trage dazu bei, die Werte in den Dörfern zu erhalten.

Die Kommissionsmitglieder ließen sich keine Bewertung entlocken. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht“, sagte Kreistagsmitglied Hilko Finke (Grüne), der zum ersten Mal mitreiste. Und Eckehard Hautau, der als Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen die Goldmedaille auf Bundesebene in sein Dorf geholt hat, meinte: „Mich hat tief beeindruckt, was durch ehrenamtliche Initiativen geleistet worden ist.“ Vier der acht Dörfer aus dem Landkreis werden für den Vorentscheid auf Landesebene gemeldet. Die Namen stehen an diesem Freitag fest.


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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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