Die Fußball-Europameisterschaft ist endgültig vorbei – mit einem nicht ganz befriedigenden Resultat aus deutscher Sicht. An den Ganderkeseern lag’s jedenfalls nicht: Im Gegensatz zur deutschen Nationalmannschaft haben die Bürger der Gemeinde am Finaltag nämlich noch einmal alles gegeben! So machten sich zum Beispiel die Ganderkeseer Schützen – wie schon bei der WM vor zwei Jahren – wieder mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen am Hut und Girlanden um den Hals auf den Weg durch den Ort. Zuvor waren vor der Kirche Horst Janzen und Heinz Alfs, die beide seit einem halben Jahrhundert dem Verein angehören, sowie Berthold Kruse und Stephan Alfs (Bild oben, von rechts) für jeweils 25-jährige Mitgliedschaft geehrt worden.

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EM-Fieber auch in Bookholzberg: Nach der Eröffnung des Sommerfestes nahm Moderatorin Franziska Gehrau den dicken Schminkstift aus dem Fanutensilien-Sortiment in die Hand – und ehe sie sich versahen, hatten Ehren- und Zaungäste vor der Bühne schwarz-rot-goldene Streifen auf den Wangen. Auf diese Weise hatten auch die drei anwesenden Landtagsabgeordneten Ansgar Focke (CDU), Axel Brammer (SPD) und Christian Dürr (FDP) ausnahmsweise einmal einheitliche Farben.

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Einheitliche Blumensträuße in kräftigen Farben gab es beim Sommerfest für vier engagierte Aktive, die seit vielen Jahren bei der Vorbereitung und beim Ablauf der Veranstaltung unentbehrlich sind. Moderator Andreas Kowitz zeichnete den Sommerfest-Vereinschef Dietmar Mietrach, den Karpathos-Wirt Aziz Aslan sowie Franziska und Günter Gehrau aus.

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Sehr aktiv beim Sommerfest war auch der Bookholzberger TB. Nicht nur in Person des 2. Vorsitzenden Manuel Lopez und seiner Helferschar, die die neuen T-Shirts mit der Internetadresse und der Botschaft „20 Sportarten für einen Beitrag“ unters Volk brachten – der Absatz sei übrigens sehr ordentlich gewesen, hieß es. Darüberhinaus war der BTB mit einem Torschuss-Wettbewerb sowie Vorführungen der Kinderturngruppen, der Bauchtanzgruppe und der Judoka am Programm beteiligt.

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Wenig Zeit fürs Sommerfest hatten indes die Reiter aus dem benachbarten Grüppenbühren: Die waren am Wochenende nämlich mit dem Springturnier auf der eigenen Anlage zur Genüge beschäftigt. Ein Höhepunkt war wieder das Flutlichtspringen am Sonnabendabend – auch wegen „Frau Krebstakies & Frau Ostermann“! Die beiden Landpomeranzen, die erneut die Zeit zwischen der letzten Prüfung und dem Flutlichtspringen auf äußerst unterhaltsame Art überbrückten, hatten sich für den besonderen Anlass sogar in hinreißende Voltigier-Kleidchen gezwängt – „die waren zum Glück sehr elastisch“, freute sich eine erleichterte Doris Ostermann. Die Idee, vor dem Flutlichtprogramm als Pausenclowns aufzutreten, hätten sie und ihre Partnerin Kristin Krebstakies vor drei Jahren aus einer Schnapslaune heraus entwickelt, berichtete sie. Dass sie dabei auch aufs Pferd steigen würden, war zunächst nicht geplant, klappt mittlerweile aber immer

besser: Im Gegensatz zum Vorjahr, als Doris Ostermann dem plötzlich verweigendern Pferd über den Hals rutschte, blieben beide Grazien diesmal bei ihrer Voltigiernummer oben.

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Viele Hände hatte Pastor Dirk Range am Sonntagabend zu schütteln. Denn zum letzten Gottesdienst des Geistlichen in seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit in der ev.-luth. Kirchengemeinde Schönemoor waren etliche Gemeindeglieder, und zahlreiche frühere Weggefährten gekommen. So waren sämtliche Plätze in der Katharinenkirche besetzt, als Range unter dem Motto „Meine Zeit steht in Deinen Händen“ über Texte des Predigers Salomon sprach und dazu aufrief, eine Auszeit zu nehmen und Zeit in Gottes Hand zu legen. Der Chor „Corona“ der ev.-luth. Kirchengemeinde Huntlosen umrahmte den Gottesdienst. Im Anschluss baten Range, seine Frau Wiebke und Tochter Friederike zu einer Gartenparty, bei der sie sich persönlich verabschiedeten. Range, der eine Pfarrerstelle in Lohne antritt, und seine Frau, die als Pastorin ebenfalls in Südoldenburg tätig sein wird, erhielten bei der harmonischen Feier etliche Geschenke als

Zeichen der Wertschätzung – und als Dankeschön.

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