Ganderkesee Sollte die Stimmung beim Sommerfest im Garten des Kulturhauses-Müller so gut werden, dass die Gäste durch die Beete toben, hätten Kulturhaus-Leiterin Dr. Wiebke Steinmetz und die neue Freundeskreis-Vorsitzende Angelika Schulte Strathaus nichts dagegen. Das Motto „Quer durch die Beete“ dürfe gerne wörtlich genommen werden, betonen die beiden Frauen.

Denn: Der geräumige, aber bislang wenig genutzte Garten des Hauses soll umfassend umgestaltet werden. Im Herbst werden Fachleute damit beginnen, vorwiegend heimische Pflanzen einzusetzen, die später eine Kulisse für Skulpturen bilden sollen.

Etwas ruhigere Töne

Auch wenn Kollateralschäden nicht zu erwarten sind – es dürfte rund gehen am Samstag, 15. Juni, ab 19 Uhr: Musikalisch begleitet wird das Sommerfest im Kulturhaus-Garten diesmal von der Büttenabend-Kultband Querbeat, die nach ihrem Rückzug vom Ganderkeseer Fasching allerdings etwas ruhigere Töne anschlagen. „Wir machen jetzt Wohnzimmerkonzerte“, erzählt Bassist Thomas Fleischer. „Wir werden eine Mischung aus alten und neuen Titeln spielen, aus verschiedenen Epochen und unterschiedlicher Machart.“

Statt Schlagzeug und E-Gitarre werden Fleischer und seine Mitstreiter Stefan Keller, Torge Kublank, Dirk Brinkmann und Oliver Grube Cajón und Akustik-Gitarre mitbringen. Handgemachte Klänge mit Akustik-Instrumenten beherrscht Querbeat eben auch. Das, so sagt Fleischer, klinge nicht nur gut, sondern es sei auch flexibler: „Wenn es regnen sollte, spielen wir einfach drinnen. Dann machen wir echte Wohnzimmermusik.“

Tanzen ist beim Sommerfest laut den Veranstaltern ausdrücklich erlaubt. Und wer sich zwischendurch stärken möchte, kann das an einem abwechslungsreichen Büfett tun, das der Freundeskreis des Kulturhauses vorbereitet. Den Getränkeverkauf übernimmt die regioVHS, sein Erlös fließt zurück in die Kulturarbeit. Der Eintritt zum Sommerfest ist frei – einzig für das Büfett fallen 5 Euro pro Gast an. Gefördert wird das Sommerfest durch die Oldenburgische Landesbank.

Spenden erwünscht

Wer den Freundeskreis bei seinem Gartenprojekt unterstützen möchte, kann dies in Form einer Geldspende tun. Ursprünglich hatte der Verein vor, die Umgestaltung in Eigenleistung zu stemmen. „Aber das wäre zu schwierig für uns“, sagt Angelika Schulte Strathaus, die dem Freundeskreis seit seiner Gründung vor elf Jahren angehört und davor schon die Neugestaltung des Hauses Müller zusammen mit Ehemann Dirk Schulte Strathaus begleitet hatte. Interessierte Bürger könnten sich gerne finanziell beteiligen, der Garten sei frei zugänglich. Wie das Areal später aussehen soll, wird beim Sommerfest anhand eines Modells und einer Skizze vorgeführt.

Dafür, dass die weitläufige Fläche hinter dem Kulturhaus künftig auch außerhalb von Sommer- und Kinderfest genutzt wird, dürfte neben der Neugestaltung auch die geplante Skulpturenausstellung sorgen. Einige Exponate sollen laut Wiebke Steinmetz dauerhaft gezeigt werden, andere könnten in wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Schon jetzt werde über erste Ankäufe verhandelt. Die erste Ausstellung peilt die Kulturhaus-Leiterin für des Frühjahr 2020 an.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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