Ganderkesee Wie wird Weihnachten im Herz-Maria-Jesu-Altenheim gefeiert? Wer das schon immer wissen wollte, hat am Donnerstagabend vom Comedy-Duo „Die bösen Schwestern“ in der Mensa am Steinacker eine humorvolle Antwort bekommen. Wenn Chris Palmer und Adrian Anders aus Hannover sich in die trutschigen alten Damen Anita Palmerova und Magda Anderson verwandeln, gibt es viel zu lachen.

„Genießen Sie unser Weihnachtswichteln, morgen wissen Sie es ja schon nicht mehr“ – die beiden nehmen die mehr als 120 Gäste in ihrem Programm „Wir warten aufs Christkind“ direkt mit ins Herz-Maria-Jesu-Altenheim, wo es auch schon den ersten Zwist zwischen den beiden „alten Damen“ gibt, weil Magda sich mit dem Duftspray vertan hat. Statt vorweihnachtlicher Tanne versprüht sie Zitrone und Anita wettert: „Lade mich bloß nicht zum Essen ein.“ Macht Magda auch nicht, aber zu Keksen, Eierlikör und vorweihnachtlicher Musik.

Magda begrüßt aber noch eben ihre Tinnitusgruppe: „Ich dachte, Sie kommen gar nicht, da habe ich mich wohl verhört.“ Zugegeben nicht jeder Scherz ist ein Geschenk und nicht jede Liedzeile reißt das Publikum mit, wenn es etwa heißt: „Ich fand sie irgendwo, sie saß auf ihrem Klo – Anita. Runter jetzt vom Topf, sagte ich zu ihr – Anita.“

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Mit dem wackelnden Weihnachtsschmuck auf dem Kopf gelingt es den „bösen Schwestern“ aber immer wieder, die Herzen des Publikums zu erobern und die Gäste zum Lachen zu bringen. Etwa, wenn Anita das nächste Lied anstimmen will und als Geste zum Auftakt mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis bildet. Magda ist empört: „Du weißt schon, dass das Arschloch heißt, mit beiden Händen eigentlich sogar Doppel-Arschloch.“ Anita indes lässt sich davon nicht irritieren und holt für ihren Kanon Töne „von ganz tief unten“. Magda dazu: „Wenn ich Töne von ganz tief unten hole, gehe ich vor die Tür.“

Die Neckereien ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm, in dem die Gäste auch die steinharten Kekse von Bäcker Budde – Entschuldigung, von „Beton Budde“ natürlich – kennenlernen, von geklauten Zimtsternen hören und auch Längen im Programm aushalten müssen, wenn etwa der leeren Flasche Likör mit einer traurigen Ballade nachgetrauert wird. Doch die nächste Flasche ist nicht weit, ebenso wenig wie der nächste Gag.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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