Wildeshausen Der Freundeverein der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen hat sich bei seiner Mitgliederversammlung zukunftsorientiert präsentiert. In ihrem Rückblick auf das Jahr 2015 erwähnte die Vorsitzende Annette Ueberschär als Beispiel für gelungene Veranstaltungen den Walderlebnistag auf Gut Sannum, das Bauen von Hochbeeten und Bemalen von bunten Seelenbrettern mit Beschäftigten der Tagesförderung sowie das Jubiläums-Freundesmahl anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins. An diesem Abend seien 14 neue Mitglieder eingetreten, sodass der Verein jetzt 100 Köpfe zähle. Passenderweise lautet der Titel des Werbeflyers auch: „Freunde kann man nicht genug haben.“

Der Abend habe 2775 Euro Überschuss erbracht, der unter anderem für Klangobjekte in der Tagesförderung von Menschen mit Assistenzbedarf verwendet werde. Insgesamt stehe der Freundeverein gut da, sagte Ueberschär: „Wir konnten jeden Antrag auf Förderung bewilligen.“ So habe man zum Beispiel für das inklusive Fußballtraining des VfL Wittekind Wildeshausen zehn Fußbälle gestiftet.

Monika Gruschke und Linda Vietor schieden aus dem Vorstand aus. Ueberschär dankte den beiden für ihre langjährige Unterstützung. Der übrige Vorstand, bestehend aus Annette Ueberschär (Vorsitzende), Ulrich Becker (stellvertretender Vorsitzender), Helga Weller (Schatzmeisterin) und Helga Hogeback (Beisitzerin), trat wieder an, wurde einstimmig gewählt und um den neuen Beisitzer Thomas Hentschel ergänzt.

„Das anstrengendste Jahr mit dem Jubiläum ist erst einmal geschafft“, so Ueberschär. Ideen für das laufende Jahr gibt es trotzdem schon einige. Der Freundeverein möchte mit einigen Bewohnern der Diakonie Himmelsthür zu den „Special Olympics Deutschland – Nationale Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung“ nach Hannover fahren. Aufgrund der Resonanz wird das Seelenbretter-Projekt wiederholt. Auch ein Freundesmahl im November wird es wieder geben.

Auf einstimmigen Beschluss wurde der Mindestmitgliedsbeitrag von 15 auf 20 Euro erhöht. Dies sei die erste Erhöhung seit Einführung des Euro, so Ueberschär. „Wir hoffen, dass die Mitglieder dabei mitgehen.“

Im zweiten Teil des Abends hielten Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde und Öf-fentlichkeitsreferentin Barbara Wündisch-Konz von der Diakonie Himmelsthür einen Vortrag „Die Geschichte der Heilstätte vom Zauberberg zum inklusiven Wohnen“, der die Jahrzehnte der Lungenheilstätte von der Gründung 1908 bis zur Schließung 1975 bildhaft darstellte, die Anfänge der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen erläuterte und den Bogen zur Inklusion und den neuen, dezentralen Wohnangeboten spannte.

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