Ganderkesee Kultur spielt sich in Ganderkesee im Haus Müller ab – nicht ausschließlich, aber doch vielfach. Seit nunmehr 25 Jahren ist die ehemalige Arztpraxis von Dr. Klaus Werner Müller Spielstätte für Kleinkunst, Kino-, Konzert- und Hörsaal oder auch Galerie. Das möchte der vor fünfeinhalb Jahren gegründete Freundeskreis Kulturhaus Müller zusammen mit der regioVHS, die seitens der Gemeindeverwaltung das lokale Kulturangebot koordiniert, nun endlich feiern.

Eigentlich hatte der Anlass bereits im Juni im Rahmen des Sommerfests im Kulturhaus begangen werden sollen. Doch das Wetter machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Nun ist ein neuer Termin gefunden: Am Freitag, 6. September, wird ab 19 Uhr im Garten und in den Räumen des Hauses Müller gefeiert. Die Öffentlichkeit sei herzlich willkommen, betonen Ingrid Mohr von der regioVHS und Harald Menkens, Vorsitzender des Freundeskreises.

Musikalisch untermalt wird das Fest von den Musikern Andreas Einhorn (Gitarre) und Hans Jürgen Osmers (Klavier), die gemeinsam an der Bremer Hochschule für Künste studiert haben. Drei Weinhändler würden erlesene Tropfen aus Deutschland, Italien und Südafrika mitbringen, kündigt Ingrid Mohr an. Dazu würden „weinbegleitende Speisen“ verkauft. 50 Cent von jedem verkauften Glas Wein kämen der Kulturarbeit der Gemeinde zu Gute, erzählt Ingrid Mohr.

In das Fest integriert ist die Verleihung des 2. Ganderkeseer Schülerkunstpreises. Zwölf Preisträger des Gymnasiums Ganderkesee und der Schule Habbrügger Weg erhalten laut Organisator Hannes Bogun ihre Auszeichnungen. Zudem werde ein Sonderpreis überreicht. Die Arbeiten sind in der Cafeteria des Hauses Müller zu sehen, während parallel im Saal Bilder und Skulpturen des Westersteder Künstlers Norbert Marten gezeigt werden. Die ausgezeichneten Schülerarbeiten werden laut Bogun dann den gesamten Oktober über im Kreishaus in Wildeshausen ausgestellt sein.

Unterstützt wird die Feier, wie seit Jahren auch das Sommerfest, von der Oldenburgischen Landesbank (OLB). „Wir freuen uns zu fördern, dass sich in Ganderkesee Kunst- und Kulturliebhaber in lockerer Atmosphäre und schönem Ambiente treffen uns austauschen können“, sagt Privatkundenbetreuer Wolfgang Spanhacke.

Auf dem bisher Erreichten ausruhen möchten sich die regioVHS und der inzwischen 100 Mitglieder starke Freundeskreis nicht. Besucher des Kulturfests sind aufgefordert, an der Gestaltung des Kulturprogramms mitzuwirken: An einem Wunschbaum können kleine Zettel mit Ideen zu Künstlern und Themen befestigt werden.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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