Kirchhatten 35 Jahre lang gibt es jetzt schon den Senioren- und Behindertenbeirat in der Gemeinde Hatten. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Vor allem das in der Gemeinde praktizierte Delegiertensystem – alle Vereine, die Seniorenarbeit betreiben, entsenden Vertreter in den Beirat – habe sich in der Vergangenheit bewährt, Das betonten anlässlich einer kleinen Feierstunde im Hatter Rathaus am Donnerstag 1. Vorsitzender Heinz Priesmeyer und Bürgermeister Christian Pundt.

Priesmeyer bedankte sich bei den Mitstreitern im Vorstand, die wie er seit Jahren ehrenamtliches Engagement zeigen: Ursel Wolff, Wilfried Wieschollek, Fritz Gunschera sowie der Behindertenbeauftragte Ernst-Dieter Hoffhenke. Ernste Themen wie Patientenverfügungen, Schutz vor Kriminalität, Besichtigungen eines Friedwaldes, aber auch Arzneimittelkonsum und -missbrauch bilden einen Schwerpunkt. Gesellige Höhepunkt, so Priesmeyer, seien die jährlichen Fahrten mit Musik, Tanz und Vorführungen. Es wird aber offensichtlich schwieriger, geeignete Lokalitäten zu finden: „Es gibt immer weniger Gaststätten mit großen Sälen für 150 Personen“, bedauert der 1. Vorsitzende.

Sein ausdrücklicher Dank ging an Rat und Verwaltung und namentlich an Antje Gadeberg, die erste Ansprechpartnerin in der Gemeinde für den Senioren- und Behindertenbeirat ist. Dank großzügiger finanzieller Unterstützung der Kommune konnten die Teilnahmekosten für die Jahresfahrten viele Jahre konstant gehalten werden (15 Euro pro Person).

Bürgermeister Christian Pundt würdigte den Beirat für dessen „vielfältige Bindungsfunktion“. Dank der Ehrenamtlichen werde etwas gegen die Vereinsamung der Menschen aktiv getan. Pundt sprach sich wie Priesmeyer dafür aus, das Delegiertensystem beizubehalten. Letzterer erinnerte daran, dass in anderen Regionen regelrechte Wahlkämpfe um Sitze im Beirat geführt werden oder die Besetzung von der jeweiligen Stärke der Ratsfraktionen abhängig gemacht werde – keine gute Lösung, wie er findet.

Viel Beifall erhielten am Donnerstagnachmittag ganz junge Gäste. Kirchhatter Grundschulkinder und Ehemalige sangen gemeinsam mit Anja Lüers plattdeutsche Lieder von einer demnächst erscheinenden CD („Ut de ole Tied mit junge Lüüt“).

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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