WARDENBURG Der II. Weltkrieg verschlug hunderte Katholiken nach Wardenburg. Sie mussten zehn Jahre auf eine eigene Kirche warten.

Von Werner Fademrecht WARDENBURG - Die katholische Kirchengemeinde Wardenburg hat am Sonnabend, 11. November, zwei gute Gründe zum Feiern. Die Kirche Heilige-Drei-Könige erhielt vor 50 Jahren ihre Weihe, gleichzeitig blickt der 20 Sänger starke Kirchenchor auf sein 25-Jähriges Bestehen zurück. Beide Anlässe werden am Sonnabend um 18.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche gefeiert. Es schließt sich ein Empfang im Pfarrheim an.

Wardenburg war bis zum Ende des II. Weltkriegs rein protestantisch. Erst 1945 bis 1947 kamen viele Vertriebene hinzu, darunter einige hundert Katholiken. Die evangelische Kirchengemeinde stellte ihr Gotteshaus zehn Jahre lang für katholische Gottesdienste zur Verfügung. Am 10. Juli 1956 erfolgte dann der erste Spatenstich für den Bau einer eigenen Kirche. Die feierliche Konsekration nahm der Weihbischof von Münster Heinrich Baaken am 3. Adventssonntag vor.

Eine eigenständige Kirchengemeinde, was Verwaltung und Finanzhoheit anbelangte, wurden die Wardenburger Katholiken im November 1982. Das innere Leben der Gemeinde wurde bereichert durch die Gründung eines Kirchenchores vor 25 Jahren. Von 1984 bis 2002 war Pfarrer Julius Voos Verwalter der Kapellengemeinde Heilige-Drei-Könige. Seine Nachfolger waren Ulrich Bahlmann (bis Sommer 2005) und – kommissarisch – Pfarrer Ernst Halbe. Seelsorgerin vor Ort ist seit 1989 Pastoralreferentin Susanne Duesmann.

Der Zwang zum Sparen hat dazu geführt, dass die drei Kirchen Heilige-Drei-Könige Wardenburg, St. Ansgar Sandkrug und St. Michael Oldenburg zur neuen Pfarrgemeinde St. Josef zusammengeschlossen wurden. Am 1. März 2006 wurden Pfarrer Christoph Sibbel und Pastoralreferentin Susanne Duesmann, Pater Heinrich Minter und Diakon im Nebenamt Rainer Moritz als neues Seelsorgeteam eingeführt.

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