Mit einem Erntegottesdienst unter freiem Himmel, geführt von Pastorin Anne Jaborg aus Osternburg und Trompetenbegleitung durch Matthias und Norbert Mohr, begann am Wochenende das Erntefest in Neuenwege.

Vorsitzende Birgit Kempermann begrüßte im Namen des Heimat- und Bürgervereins Neuenwege alle Gäste und bedankte sich bei Helga und Heino Wichmann und deren Familie und Nachbarschaft vom Tweelbäker Weg für die Ausrichtung des Festes. Viele Besucher waren gekommen, um dabei zu sein. Die Neenweger Danzkoppel zeigte drei Tänze und mit der Schafskobenkapelle aus Tweelbäke mit der schönen Erntekrone startete der Erntewagen als Zugspitze durch den Ort. 22 bunte Umzugswagen zogen durch die Neuenweger Straßen, vorbei an herbstlich schön dekorierten Hauseinfahrten. Viele Anwohner hatten Kuchen, Stuten, Schnittchen, Käsespieße und Getränke für den langen Tross vorbereitet und warteten geduldig am Straßenrand.

Eine längere Pause gab es wieder im Butenweg, dort organisiert die Nachbarschaft jedes Jahr eine Vesperzeit. Mit einer großen Tombola endete der Umzug im Clubhaus Alte Schule. Mit Freude konnte auch schon der nächste Aussrichtungsort für das Erntefest 2018 in Neuenwege bei Familie Ingo Neunaber am Deichweg benannt werden.

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Bunt ist es in der Kindertagesstätte (Kita) „Heckenstrolche“ in Altmoorhausen gewesen. Beim „kunterbunten Farbenfest“ waren Erzieher und Kinder sowie deren Eltern, Geschwister und Großeltern in die Kita gekommen.

Zur Begrüßung hatten die Kleinen für ihre Gäste „Das Lied vom Anderssein“ präsentiert. Dafür waren alle zunächst in weißen T-Shirts erschienen. Da es aber kunterbunt an dem Nachmittag zugehen sollte, bemalten sie ihre Shirts und teilten sich in die Gruppen „blau-kariert“, „rot-gefleckt“ und „grün-gestreift“ auf. In dem „Lied vom Anderssein“ gehe es darum, dass sich ein anders „Bemalter“ in die Gruppe dränge und zunächst abgelehnt werde, erklärt Vanessa Bohlen, Leiterin der Kita. Doch am Ende waren alle bunt durcheinander, reichten sich die Hände und sangen gemeinsam: „Im Land der Buntgemischten sind alle buntgemischt“. Auf spielerische Weise sollte den Kindern so ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt werden, sagt die Leiterin.

Des Weiteren gab es für die Kinder und ihre Familien einige Aktivitäten, die unter dem Motto „kunterbunt“ standen: So wurden Kerzengläser mit Seidenpapier beklebt und in der Krippe konnten die Kleinsten mit Murmeltechnik, bei der mehrere Murmeln in einen Karton mit Farbe geschüttelt werden, bunte Kunstwerke erschaffen. Zudem entstand eine neue farbenfrohe Tischdecke für das monatliche gesunde Buffet in der Kita – und das mit natürlichen Materialien: Blätter wurden unter anderem bemalt und auf die Tischdecke gedrückt. „Überall entsteht heute etwas Kunterbuntes“, freute sich Bohlen.

Ebenso „kunterbunt“ sei auch das Kuchenbüfett gewesen, das von den Mitgliedern des Förderverein gespendet wurde, erklärt Bohlen. Der Erlös komme der Kindergartenbücherei zugute, die dringend neue Bücher benötige. Wer Bücher für Kinder bis sechs Jahren spenden möchte, könne sich bei der Vorsitzenden des Fördervereins, Grit Morbitzer, unter Telefon  04484/9581799 melden, so Bohlen.

Sein neues Königshaus hat nun der Schützenverein Tweelbäke in seinem Vereinsheim am Borchersweg proklamiert. Das Ehepaar Käthe und Detlef Kampen bewies beim Königsschießen das ruhigste und beste Händchen – obwohl es selten ist, dass ein Ehepaar den Königsthron gemeinsam besteigt, wie Schriftführer Karl Bruns mitteilte.

Zum Königshaus gehören außerdem Marvin Wichmann (1. Ritter Junioren), Leif Dallmann (Juniorenkönig), Marc Heinemann (2. Ritter Junioren), Matthis Hoffmann (1. Ritter Jugend), Tobias Sonnack (Jugendkönig), Peter Sander (König der Könige), Karl Bruns (1. Ritter), Rudolf Miska (2. Ritter), Anke Haverkamp (1. Hofdame), Inge Bruns (2. Hofdame und Königin der Königinnen).

Für musikalische Unterhaltung sorgte wieder DJ Timeless. Außer den Königshäusern wurden Pokale ausgeschossen: Herbstpokal: Anke Haverkamp, Rudolf-Miska-Pokal: Heinz Helms, Peter-Sander-Plakette: Maik Bruns, Max-Hering-Becher: Matthis Hoffmann.

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