DöTLINGEN DÖTLINGEN/FJ - Vier Strahler, an den vier Ecken der St. Firminus-Kirche im Boden versenkt, tauchen das Gotteshaus seit Sonnabend in ein freundliches, warmes Licht. Dies ist der Initiative von vier Dötlinger Familien zu verdanken, die die Idee hatten und viele Spenden zusammentrugen. Rund 100 Besucher verfolgten am Sonnabend die offizielle Inbetriebnahme der Lichtanlage, die die Kirche fortan in der dunklen Jahreszeit in den Abend- und Nachtstunden erleuchten soll.

„Wir verwenden mit Gas gefüllte Lampen“, berichtete Harri Brendler, der gemeinsam mit seiner Frau Renate sowie den Ehepaaren Ruth und Helmut Behrens, Bärbel und Jürgen Krause und Luise und Georg Reins den Anstoß für das Projekt gegeben hatte. Als Leuchtmittel diene Natriumquecksilber, teilte Brendler weiter mit und war selbst ganz erstaunt, dass gerade einmal 70 Watt je Lampe ausreichen, die Kirche zu erhellen.

Die Leuchten sind mit 3000 Kilogramm belastbar, so dass auch Arbeiten mit schwerem Gerät rund um die Kirche weiter problemlos ausgeführt werden können, sagte Brendler. Damit die Lampen nicht unerlaubt entwendet werden können, wurden sie mit schweren Gewichten in den Boden eingelassen.

38 Einzelspender und vier Firmen unterstützten die erhellende Idee mit Geld- und Sachspenden, darunter die Volksbank Wildeshauser Geest, Exxon Mobil, Baustoffe Garms und Elektrotechnik Harald Meyer. Rolf-Lothar Klawonn von der Volksbank überreichte am Sonnabend einen Scheck über 1000 Euro an die Kirche.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte Bärbel Krause im Dezember 2004 bei einer Diskussion über Weihnachtsbeleuchtungen. Schnell kam man auf die Kirche zu sprechen, und das Projekt konkretisierte sich. Der Kirchenrat war allerdings zunächst skeptisch. Erst kurz vor den Sommerferien fällte das Gremium eine knappe Entscheidung zugunsten der Beleuchtungsanlage. Die ist nun an die Straßenbeleuchtung gekoppelt. Die Stromkosten trägt die Gemeinde, die sich in Person von Bürgermeister Heino Pauka und seiner Stellvertreterin Anke Spille sogleich ein Bild von der neuen Anlage verschaffte.

Für die Kirchengemeinde sagte Pastor Manfred Rose: „Das ist eine Bereicherung für uns alle.“ Die Initiatoren übergaben die Lichtanlage urkundlich an die Kirche.

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