AHLHORN Inge und Heinz Schmidt (beide Jahrgang 1941) feierten am vergangenen Sonnabend ihre goldene Hochzeit im Kreis von Verwandten und Freunden. Auch Rolf Jessen schaute als stellvertretender Bürgermeister vorbei und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde.

Als am 12. Mai 1962 in Emstek die Hochzeitsglocken läuteten, war das Wetter auch wie am vergangenen Sonnabend eher durchwachsen. Daran kann sich das Jubelpaar noch genau erinnern.

Doch bis Inge Schmidt, geborene Wilke, und Heinz Schmidt sich das Ja-Wort gaben, mussten sich ihre Wege zunächst trennen. Schon in der Kindheit lernte sich das heutige Jubelpaar in Jasenitz, 20 Kilometer von Stettin entfernt, in Pommern kennen. 1945 kamen die Familien der beiden Eheleute, bedingt durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, in Drantum bzw. Schneiderkrug auf Bauernhöfen unter.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Ich hatte damals gleich drei Brüder zur Auswahl: Nämlich Harald, Gerhard und Heinz“, erinnert sich die Jubelbraut mit einem Lächeln. Schließlich erhielt sie im Alter von zwölf Jahren den Kuss von Heinz. Das sollte später Folgen haben.

Nach der gemeinsamen Konfirmation 1954 verloren sich die beiden jungen Leute aus den Augen. Heinz Schmidt trat eine Lehre als Schmelzschweißer in Hamburg auf einer Werft an. Über fünf Jahre fuhr der Bräutigam als Maschinist nach der Lehrzeit zur See.

Im August 1959 lud er seine zukünftige Ehefrau zu einem Besuch in Hamburg auf sein Schiff ein. Inge folgte der Einladung.

Nach der Hochzeit lebten die frisch Vermählten in Hamburg-Wilhelmsburg. Während der Ehemann auf See war und in Lissabon von der Flutkatastrophe 1962 in Hamburg hörte, kämpfte seine Ehefrau in der Hansestadt für die Rettung aus dem Hochwasser. Zum Glück ging alles gut. 1963 wurde Sohn Andreas in Hamburg geboren.

Von Hamburg zog die Familie zu den Eltern der Braut in Drantum. Von 1971 bis 1974 wurde das Haus in Ahlhorn gebaut, in dem das Jubelpaar noch heute lebt.

Inge Schmidt hält guten Kontakt zu der Gruppe der „Rhodos-Frauen“. Diese schmückten am Sonnabend zur Feier des Tages das Haus des Jubelpaars.

Ferner sind Schmidts Mitglied in der AWO und im Kegelclub „Pudelkiller“ sowie im Schützenverein Ahlhorn.

Weitere Hobbys der beiden sind die Sägearbeiten, die Heinz Schmidt anfertigt, und Malereien sowie Musik von Inge Schmidt. Sie hat sogar eine eigene CD aufgenommen.

 @ Online gratulieren unter http://www.NWZ-Hochzeit.de

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.