Harpstedt Kurz nach 19 Uhr Uhr stand es fest: Eike Harnisch ist neuer Harpstedter Bürgerschützenkönig und übernimmt die Kette von Stefan Schötschel. Die Königswürde bleibt damit nicht nur im 2. Rott, sondern sogar in der gleichen Straße, dem Logeweg.

102 Bürgerschützen hatten ab 13 Uhr im Schießstand auf dem Koems-Gelände auf die Königsscheibe geschossen, ins Umschießen schafften es 26. Nur Harnisch und Rainer Ahlers trafen die Zwölf und nachdem Ahlers eine Sechs vorgelegt hatte, holte sich Harnisch mit einer Sieben die Königskette.

Den U21-Pokal gewann Lukan Fastenau und den Königspokal Horst Bokelmann. Nicole Harnisch, Maria Meyer Delisch und Susanne Delcardo gewannen den Damen-Team-Cup um den 18 Mannschaften geschossen hatten. Den Rottpokal hatte bereits am Montagabend das 4. Rott in Empfang genommen.

Im Vergleich zum Vorjahr war das Schiebenscheeten geradezu unterkühlt gestartet, allerdings nur der Wetterbedingungen wegen. Statt brütender Hitze gab es Wolken mit wenigen Lücken für die Sonne und sogar kurze Schauer. Die Stimmung der 471 Bürgerschützen, die sich auf dem Marktplatz zum ausmarschieren getroffen hatten, war aber trotzdem sommerlich.

Und auch die Offiziere und Prager waren bester Laune, auch wenn sie beim Amtshof etwas länger vor dem Magistrat in der „Präsentiert-Stellung“ stehen mussten. Bürgermeister Werner Richter hatte zwar das Kommando übernommen, verpasste aber den Befehl zu geben, der eine etwas bequemere Haltung ermöglicht hätte. Diesen kleinen Fauxpas nahmen die Offiziere mit Humor. Allerdings konnte sich Oberleutnant Michael Kasch nicht verkneifen, in seiner Rede das Fehlen des legendären Brunkhorst-Käses zu monieren, der bei der Bewirtung durch den Magistrat in diesem Jahr fehlte.

Für einen Dämpfer in der Stimmung des 2. Rotts sorgte ein Krankheitsfall, aufgrund dessen dieses Rott den Tag mit nur einem seiner zwei Trommler an der Spitze beginnen musste.

Spätestens nach dem Bataillonsappell war die Laune dann bei allen Bürgerschützen bestens. Die Mikrofonanlage, die im vergangenen Jahr ausgefallen war, brachte alle Redebeiträge klar und verständlich in den hinteresten Winkel des Marktplatzes. Und an der nächsten Station sorgte die Nachbarschaft von König Stefan Schötschel dafür, dass kein Ausmarschierer durstig bleiben musste.

Auf dem Festplatz gab es wie immer reichlich Abwechslung. Dafür sorgten die Hüttendisco mit DJ Toddy in der Rottscheune, das Konzert der Prager, natürlich die Schießwettbewerbe oder auch einfach ein Plausch mit Freunden. Und spätestens ab 18.30 fieberten die Bürgerschützen dem neuen König entgegen.


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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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