Dünsen „Einen richtig schönen Nadelbaum für unseren Weihnachtsmarkt zu finden, ist gar nicht mehr so einfach“, sagte Dünsens Bürgermeister Hartmut Post. Dabei deutete er auf die Edeltanne, kerzengerade und wohl geformt gewachsen – wie man es sich wünscht. Der Baum kam allerdings nicht aus der Gemeinde Dünsen auf das Weihnachtsmarkt-Gelände, sondern aus dem benachbarten Flecken Harpstedt.

Darüber machte sich aber wohl niemand der vielen Besucherinnen und Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Samstag Gedanken. Die Augen richteten sich vielmehr auf das Geschehen auf der Bühne. Hier waren die Mädchen und Jungen des Kindergartens zu finden. Leiterin Ulrike Schoppe freute sich über die einstudierten Lieder, die von Sonja Bode auf der Gitarre begleitet wurden.

Da zuckten Eltern und Angehörige die Handys. Es wurde viel fotografiert und gefilmt. Während die Mütter und Väter ihre Kinder verfolgten, drängten sich auf dem Weihnachtsmarktplatz die älteren Semester. Mit Glühwein, Bratwurst und mehr ließ es sich im Kreis von Freunden und Bekannten bestens aushalten. Zur vorweihnachtlichen Stimmung trugen die kalten Temperaturen und etwas Sonnenschein bei. Der ideale Mix für einen gelungenen Weihnachtsmarkt.

Das konnte auch Mario Kreutz bestätigen. Der Vorsitzende des Heimatvereins „Dat Dörp Dünsen“ blickte zufrieden in die Runde. Veranstaltet wird der Dünsener Weihnachtsmarkt immer im Wechsel vom Schützenverein, dem Sportclub und dem Heimatverein. In diesem Jahr hatte der Heimatverein die ausrichtende Funktion übernommen. Mit Erfolg. Um einiges früher als in den Vorjahren war der Markt bereits mit Gästen gefüllt. Neben Ständen mit den kulinarischen Freuden hatten einige Aussteller auch ihre Buden geöffnet. Da konnte das eine oder andere Deko-Stück oder eine Geschenkidee erstanden werden. In der Zufluchtskirche war „Drei-D-Genähtes“ zu bestaunen. Insgesamt boten acht Stände ihre Waren an – neben denen der drei Vereine auf dem Areal. Von Marzipan bis Holzarbeiten und einem Karussell reichte die Auswahl.

Höhepunkt aber war einmal mehr der Besuch des Weihnachtsmannes. Er kam in roter Robe mit Rauschebart und einem Sack voller Überraschungen für die schon ungeduldig wartenden Kinder. Doch manche schauten den Weihnachtsboten auch ein Stück misstrauisch an. Gut, wenn dann Mutter oder Vater in der Nähe waren.

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