WILDESHAUSEN Im kommenden Jahr ist der Vorstand des Bürger- und Geschichtsvereins Wildeshausen zehn Jahre im Amt. Darauf wies Bernd Oeljeschläger am Montagabend während der Jahreshauptversammlung bei Wolters in Wildeshausen hin.

Am 27. August 2001 übernahmen Karl-August Kolhoff und Bernd Oeljeschläger den Vorsitz. Als Stellvertreter wurden Gerda Lehmensiek und Manfred Rollié sowie als Schatzmeister Herbert Wappler neben den Beisitzern Marianne Steinkamp, Peter Heinken, Heinz-Joachim Kunz und Werner Kuck zum ersten Mal gewählt. Im kommenden Jahr stehen die nächsten Vorstandswahlen an. Aus der Versammlung heraus kam der Vorschlag, den zehnten Geburtstag der jetzigen Vorstandsriege eventuell mit einem Wallfest zu feiern.

201 Mitglieder hat der Bürger- und Geschichtsverein aktuell. 207 waren es noch im letzten Berichtszeitraum. Für den Verein sei es wichtig, langfristig die Mitgliederzahl zu erhöhen, so Oeljeschläger, „Denn wir erhalten keine öffentliche Förderung und müssen uns auf Basis der Mitgliedsbeiträge finanzieren.“

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Zehn Vorträge, Ausstellungen und Besuche sowie 38 Presseberichte standen im vergangenen Jahr auf dem Terminkalender. Am meisten war der Vortrag von Peter Hahn „Kriege, Glaube, Konfessionen mit 70 Zuhörern besucht. In der Reihe „Geschichte im Rathaus“ referierte Hahn über die konfessionellen Verhältnisse in Wildeshausen von Alexander bis zum 19. Jahrhundert.

„Unser eigentliches Kerngeschäft, das nach außen nur schwer vermittelbar ist, sind die Dokumentationen“, betonte Oeljeschläger weiter. Die Digitalisierung des Archivs Aufderheide schreite voran. Daneben sei ein erster Aufsatz über die Geschichte der Molkerei in Wildeshausen bereits veröffentlicht. Oeljeschläger weiter: Daneben würden immer wieder private Objekte, Bücher und Dokumentationen im Rahmen der Publikationen die Bestände des Vereins erweitern. Hauptaugenmerk würde in diesem Jahr auf der Dokumentation Lohgerberei Benecke und den damit verbundenen Filmarbeiten liegen. Im Sommer 2009 wurde der ehemalige Betrieb besucht und von Marianne Steinkamp fotografisch dokumentiert. Journalist Peter Kratzmann und Oeljeschläger hielten das Geschehen in einem Dokumentarfilm fest (die NWZ  berichtete).

Im Ausblick ging der Vorsitzende auf die geplante Stiftungsgründung gemeinsam mit dem Kulturkreis ein. Vorgestellt wurde noch der Arbeitskreis „Erhaltenswerte Häuser“ und der AK für „Demokratie und Toleranz“. Außerdem wird es am Sonnabend, 4. September, ein Kulturfest zusammen mit dem Kulturkreis geben. Das Motto lautet: „Lust auf Kultur – Geschichte in Wildeshausen“.

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