HARPSTEDT Die neue Kirchen-Stiftung in Harpstedt hat ihre Spitze gewählt. Das sechsköpfige Kuratorium hat in seiner konstituierenden Sitzung den früheren Samtgemeindedirektor Dieter Claußen einmütig – bei eigener Enthaltung – für eine Amtszeit von vier Jahren zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Kirchenvorsteherin Brigitte Wilke (Dünsen). Beide dankten für das Vertrauen. Nach der erfolgreichen Gründung der Stiftung am 21. September und dieser Wahl ist die Stiftung nun rechtlich voll etabliert.

Das Kuratorium legte als nächstes Etappenziel fest, möglichst viel des Bonus von 2 zu 1 bis Dezember für die Stiftung zu sichern. So kommen bis Ende des Jahres auf jede Spende für die Stiftung 50 Prozent dazu. Den Bonus geben zu zwei Drittel die Landeskirche und zu einem Drittel die Kirchengemeinde. Durch eine Spende von 100 Euro gelangen so 150 Euro dauerhaft in den Kapitalstock der Stiftung und wirken Jahr für Jahr etwas Gutes für die vielfältige Gemeindearbeit. Spenden von insgesamt 90 000 Euro werden bis Jahresende bonifiziert. Seit dem Start der Stiftung Anfang Juli sind bis jetzt 28 451,35 Euro gespendet worden, wie das Kuratorium dankbar feststellen konnte. Besonders freut sich das Gremium über die Beiträge, die einige politische Gemeinden bereits beschlossen haben. Dies wird auch als Anerkennung für die gemeinwesenorientierte Arbeit der Kirchengemeinde gesehen.

Der aktuelle Spendenstand wird neuerdings durch ein „Spendenthermometer“ am Turm der Christuskirche angezeigt, das die Baugruppe der Kirchengemeinde gebaut und angebracht hat. Als weitere Aktionen sind geplant: Am 16. November zeigt die Internetgruppe einen Film in der Christuskirche bei freiem Eintritt; am Ausgang wird für die Stiftung gesammelt. Am 1. Adventssonntag, 2. Dezember, wird um 10 Uhr zu einem Stiftungsgottesdienst eingeladen. Die Klingelbeutelkollekte ist für die Stiftung bestimmt.

Zur Unterstützung der Stiftung bittet die Kirchengemeinde in diesem Jahr beim Kirchgeld um Spenden für die Stiftung, die ebenfalls voll bonifiziert werden. Erstmals gehen in Kürze an alle evangelischen Familien bzw. Haushalte persönliche Briefe.

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