Ganderkesee Wenn sich in Ganderkesee einmal im Monat der DRK-Frauengesprächskreis trifft, dann geht es um „Gott und die Welt“. Da werden Milchmixgetränke probiert, Kirchen besichtigt, Bücher besprochen. Und es ist auch Raum für Privates. „Diese Gruppe ist für viele wie eine zweite Familie“, sagt Sigrid Hubmann. Die Ganderkeseerin muss es wissen – denn sie ist seit 1989 der „Motor“ des Frauenkreises.

Einsatz gewürdigt

Für ihren Einsatz im DRK ist Sigrid Hubmann im April 2014 vom DRK-Kreisverband mit der Henry-Dunant-Gedenkmedaille in Silber geehrt worden. Die Ganderkeseerin ist bereits seit dem 18. Lebensjahr für die Hilfsorganisation ehrenamtlich tätig. Auch in der Kleiderkammer des DRK war sie bereits engagiert.

Freilich: Ursprünglich hatte die Gruppe ein anderes Programm und auch einen anderen Namen: Die 1989 ins Leben gerufene „DRK-Seniorengymnastik“ wollte älteren Mitbürgern ein „bewegendes Angebot“ machen. Als Übungsleiterin studierte Sigrid Hubmann hier mit Ganderkeseerinnen Volkstänze oder auch Sitztänze ein, auch Gleichgewichts- oder Gedächtnisübungen zählten zum Angebot.

Als dann vor zwei Jahren für Sigrid Hubmann die Zeit aus familiären Gründen knapper wurde, wollte sie sich aus der Übungsleiterinnen-Tätigkeit eigentlich zurückziehen. Doch auf Bitten aus den Reihen der Gruppe hin machte sie weiter. Allerdings anders: Der DRK-Frauengesprächskreis entstand, jeweils am ersten Dienstag jeden Monats sollten die Treffen sein.

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23 Personen zählen aktuell zu diesem Kreis – „eine schöne Gemeinschaft“, wie Sigrid Hubmann findet. Teils hätten die Frauen auch zwischen den Treffen Kontakt, würden sich anrufen, wenn ihnen zum Beispiel zuhause das Decke auf den Kopf fällt.

Viel Werbung um weitere Mitglieder hat Sigrid Hubmann nie gemacht. 23 Personen, das sei schon eine gute Gruppengröße. Denn wenn’s doppelt so viele wären, könne das leicht zu Lasten des familiären Charakters gehen.

Die Treffen selbst laufen nach einem festen Ablauf ab – da werden auch Rituale gepflegt. Ein Beispiel: Für die „Geburtstagskinder“ oder Ehejubilare in der Gruppe wird im Vorfeld gesammelt, beim Treffen dann gesungen. Auch werden sie von Sigrid Hubmann mit ganz persönlichen Worten geehrt.

Fester Bestandteil jedes Treffens ist ein ausgewähltes Thema. So hatte sich die Gruppe im vorigen Jahr zum Beispiel die neue Rettungswache des DRK an der Urneburger Straße 6 zeigen lassen, sie hatte die St. Ägidiuskirche in Berne besichtigt oder sich über Geschichten aus Peter Hahnes Buch „Was wirklich wichtig ist“ Gedanken gemacht.

Jeweils zum Abschluss wird gesungen, immer dasselbe Lied. Ein Ziel ist für Sigrid Hubmann gesetzt: „Dass wir immer zufrieden und fröhlich nach Hause gehen.“


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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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