WILDESHAUSEN Man nehme vier junge Mädchen und einen jungen Mann, einen geeigneten Veranstaltungsort, Sponsor, viel Technik, über 60 Zuschauer, mische dieses mit einem groben Drehbuchrahmen, sende über Funk übermittelte Stichwörter an die Darsteller und würze dieses etwas mit der TV-Serie Schillerstraße: Schon ist „Das Neue Theater in Wildeshausen – Die Huntestraße“ geboren.

Am Sonnabend feierten Mona Mechernich, Maike Niemann, Vanessa Helms, Janine Clausen sowie Jan Kratzmann in den Lindenhof-Lichtspielen in Wildeshausen Premiere. Wer herkömmliches Theater erwartet hatte, war fehl am Platze. Kratzmann hatte mit einigen seiner Schauspielkolleginnen schon das Filmprojekt der Hauptschule Wildeshausen „Drei Täter (k)eine Spur“ in Szene gesetzt. Diesmal stand er selber auf der Bühne. Dafür übernahm Jonah Ney die technischen Details.

„In dem Stück geht es hoch her“, hieß es schon in der Ankündigung. Der Satz bewahrheitete sich, denn in der Frauen-Wohngemeinschaft mit vier Damen geht es um die Darstellung verschiedener Charaktere. Maike hat immer Hunger, Vanessa ist die ordnungsliebende und vernünftige Hausfrau mit Liebeskummer, Mona die Partymaus und Janine eine Prinzessin, die im Kosmetikland und in entsprechender Kleidung schwebt.

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Wie es beim Improvisationstheater manchmal unvorhergesehen zugeht, konnte das Quintett dann live erleben. Darstellerin Janine fiel gesundheitsbedingt plötzlich aus. Der Drehbuchrahmen hatte auf einmal Lücken. Diese galt es zu füllen. Von all dem bemerkten die Zuschauer eher weniger. Mit geschickten Funk-Kommentaren und –Vorgaben überspielte Kino-Besitzer Thomas Ahrens den fehlenden Part in seinen Anweisungen.

Das Ergebnis: „Zickenalarm“ vom Feinsten, ein total betrunkener Hauseigentümer, der am nächsten Tag den Saubermann raushängen lässt und eine Szene, in der Janines Verbleib mit einer Meldung aus dem Krankenhaus aufgeklärt wird. Zum Abschluss noch etwas Happy-End und fertig war der Auftritt.

Das Publikum zeigte sich durch die Bank begeistert. Ausbaufähig sei es allemal, meinten einige. Gewünscht wurde aber noch die optische Darstellung der Vorgaben an die Schauspieler, um so besser folgen zu können. Am 20. August folgt „Die Huntestraße“ Teil II.

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