GANDERKESEE Einige Gäste kamen in Abendgarderobe, andere verkleidet. Amüsiert haben sie sich alle bei den ersten Büttenabenden.

Von Kevy-Ellen Meuser GANDERKESEE - Welch ein Start in die Büttenabend-Session 2006: Sowohl am Freitag- als auch am Sonnabendabend herrschte beste Stimmung in der „Festhalle Am Steinacker“. Mehr als 300 Akteure sorgten bei den jeweils rund 800 Besuchern für Lacher und gute Laune.

„Einfach super hier“, meinte etwa Klaus van Döllen, der mit seiner Frau Edith (beide 68) am Freitagabend aus Oldenburg nach Ganderkesee gekommen war. „Wir sind schon zum dritten Mal hier – aber zum ersten Mal in Verkleidung“, berichtete van Döllen und knurrte seine Frau neckisch an, weil diese ihn ständig in Löwinnen-Manier am Arm kratzte. Am besten fand das Paar den Schreiberling und den Polizisten – „der hätte ruhig noch ein bisschen weiter strippen können“, so Edith van Döllen.

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„Ich bin zum ersten Mal hier – und es ist einfach super!“, sagte Stephan Wolf aus Ganderkesee (34). Der gebürtige Nordrhein-Westfale war positiv überrascht. Er kenne Fasching und hier sei eindeutig mehr los als gedacht. „Die Atmosphäre ist spitze“, so Wolf.

Tina Kloppenburg aus Bookholzberg (28) war zum zweiten Mal beim Ganderkeseer Büttenabend dabei. Möglich sei das nur, weil ihre Eltern auf den vierjährigen Sohn David aufpassen. „Toll, dass es die beiden gibt“, sagte sie lächelnd. Mit der Show sei sie allerdings nicht ganz zufrieden. „Es zieht sich ein bisschen und es fehlen Attraktionen, die Stimmung machen“, so Kloppenburg.

Das sah Uwe Müller aus Ganderkesee ganz anders: „Die Atmosphäre ist absolut super!“, schwärmte der 35-Jährige. Er hatte sich in der Pause – wie so manch anderer – mit seiner Begleitung auf den Weg zur Theke gemacht, um sich ein kleines Bierchen zu genehmigen. Er sei zum ersten Mal beim Büttenabend und absolut begeistert. „Die Stimmung ist ja kaum steigerungsfähig“, meinte Müller. An den Getränkepreisen könne man zwar noch ein bisschen arbeiten – ansonsten hätten sich die 18 Euro Eintritt auf jeden Fall gelohnt. „Nächstes Jahr komme ich wieder.“

Auch die Adams-Family hatte ihr Oberhaupt zum Büttenabend geschickt: Iris Naumann aus Bookholzberg (35) kam als Morticia und hatte sich viel Mühe mit ihrem Kostüm gegeben. Sie ist vor drei Jahren aus Gelsenkirchen nach Ganderkesee gezogen und war zum ersten Mal beim Büttenabend. „Fasching kenne ich aus meiner Heimat. Aber das hier ist schon klasse“, lobte Naumann. „Mir fehlen aber die Stripper“, fügte sie grinsend mit einem Seitenblick auf ihre Freundinnen hinzu – die sie durch heftiges Kopfnicken bestätigten.

„Der Bauchredner war wirklich besonders gut“, lobte Teufelin Andrea Peters den Auftritt von Master Me. „Der hat seine Lippen wirklich überhaupt nicht bewegt.“ Peters war zum ersten Mal beim Büttenabend. Überredet habe sie eine gute Freundin – zum Glück, so die 36-Jährige. Von der Atmosphäre sei sie schlichtweg begeistert. „Alle geben sich so viel Mühe“, schwärmt sie. Das galt auch für sie und ihre Verkleidung – denn die sei Pflicht, so Peters: „Wenn schon Fasching, dann richtig“

Bilder vom Büttenabend unter www.nwz-online.de/fasching

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