WILDESHAUSEN „Wir wissen, was wir an dem Freundeskreis haben“, fasste Landrat Frank Eger das langjährige ehrenamtliche Engagement zusammen. Ob Zuschüsse für Fahrten oder Instrumente, ob Unterstützung bei Musicalaufführungen oder dem Tag der offenen Tür: Stets sei das Team zur Stelle. „Ohne den Freundeskreis wäre die Musikschule nicht so gewachsen“, so der Landrat in seiner Laudatio. Mit einer Feierstunde in der Kreismusikschule in Wildeshausen feierte der Verein am Sonntag sein 25-jähriges Bestehen.

Eger, der auch Vorsitzender der Gesellschafterversamlung der Musikschule ist, hob die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervor. Die positive Begleitung des Wandels habe zu einer guten Außenwirkung der pädagogischen Arbeit beigetragen. Nach der Umwandlung zur gemeinnützigen GmbH und dem festen Domizil im einstigen „Haus Burgberg“ sei die Schule nun im „ruhigen Fahrwasser“.

Vereinsvorsitzender Ulrich Meyer, selbst Gitarrenlehrer, wies auf den Qualitätsanspruch der Musikschule hin. „Die billigste Lösung ist nicht immer die preiswerteste“, so Meyer, der seit März 2009 den Förderverein führt. Wenn das Niveau der Ausbildung sinke, habe dies auch soziale Folgen. „Handgemachte Musik“ können das Lernen am PC wohl kaum ersetzen.

Meyer erinnerte an den ersten Vorstand des bereits 1984 gegründeten Vereins mit Horst Schumacher, Ilse Lorenz, Dorothea Meyer Lunlesder, Helga Groenewold, Magdalena Harders, Edith Suhr und Werner Franke. Letztgenannter übernahm mehrfach den Vorsitz. Meyer hoffte auf weitere Mitglieder und „immer frische Ideen“. Vertreter aus allen Gemeinden waren zu dem Empfang gekommen.

Dem Ereignis angemessen durfte die musikalische Begleitung nicht fehlen: Antonia Müller und Ulrich Meyer spielten auf der Gitarre ein Carulli-Stück. Johan Hannink (Sandkrug) war eigens von einer Konfirmanden-Freizeit gekommen, um am Klavier die „Polonaise g-moll“ von Chopin vorzutragen. Gleich mehrere Stücke spielte das Ensemble für Alte Musik (in der Besetzung Inga Hansing, Anja Noster, Johanna Hassler, Gina und Nele Stubbemann und Lina Harders mit Blockflöten, Fagott und Viola da gamba. Mit einer gehörigen Portion Sprachwitz führte Musikschulleiter Rafael Jung durch das Programm. Bei einer Umbauphase regte er an, über eine Drehbühne nachzudenken.

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