Bookholzberg /Hude Am letzten Tag der Olympischen Spiele in Rio rief am Sonntag auch das Technische Hilfswerk (THW) Hude-Bookholzberg zu Wettkämpfen auf. Allerdings in eher ungewöhnlichen Disziplinen. „Werkzeuge-Angeln“ oder „Wasserbomben-Schleudern“ etwa. Der Anlass für die, wie THW-Öffentlichkeitsbeauftragter Arne Wiechmann sagte, „kleinen Olympischen Spiele“: Die THW-Jugend wurde 40.

Sieben Stationen

Sieben Stationen waren aufgebaut worden und mit Laufzettel zu absolvieren. Immer von einer Traube von Interessierten umringt: ein Radlader vom THW-Ortsverband Bassum. Mit Joystick und viel Gefühl galt es, mit der schweren Schaufel eine Flasche in ein Rohr zu bugsieren.

Andere Spielstationen waren in Gruppenstunden der THW-Jugend entstanden – zum Beispiel die Wasserbombenschleuder. „Online haben wir eine Bauanleitung gefunden, die wir aber noch verbessern mussten“, erklärte Imke Schreiber, 18. „Sonst wären die Luftballons nur zwei Meter weit geflogen.“

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In seiner Jugendarbeit sei der Ortsverband recht erfolgreich unterwegs, erklärte Wiechmann. „Wir brauchen etwa 20 bis 25 Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren“. Aktuell seien 32 dabei. Von denen, die heute als Erwachsene im THW aktiv sind, „sind wohl 75 Prozent aus der THW-Jugend gekommen.“

Das Erfolgsrezept? „Wir sind bei vielen großen Veranstaltungen, bei denen Familien sind, mit Aktionen dabei“, sagte Wiechmann und nannte beispielhaft das Kreiskinderkulturfest, den Hasbruchtag und das Huder Bürgerfest. Während der Gruppenstunden werde auch in die Welt der Erwachsenen eingetaucht, mit viel Handwerk, Technik, mit Geräten, die von Erwachsenen bedient werden. Hinzu komme, dass das Mitmachen bis auf die Fahrten und Zeltlager kostenfrei sei.

Die Gründung der THW- Jugend vor 40 Jahren sei auf eine Anregung des Landesverbandes zurückgegangen, erinnerten sich Ingolf und Erika Czwink, über Jahrzehnte „Motoren“ des THW Hude/Bookholzberg. Schon 1976 habe man an einem Jugendlager in Tündern (Hameln) teilgenommen – „mit 20 Jugendlichen“.

„Schon eine Leistung“

Über einen Zeitraum von mittlerweile 40 Jahren junge Menschen zum Mitmachen beim THW zu motivieren, „das ist schon eine Leistung“, bescheinigte Peter Zwiener, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Hude. In der THW-Jugend würden neben den praktischen auch soziale Kompetenzen sowie Teamgeist und Verantwortungsgefühl vermittelt. All dies könne später die Chancen auf Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sehr wohl erhöhen.


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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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