Bergedorf Was Wasserratten und Sonnenanbeter ärgert, freut die Gärtner: Das anhaltend kühle Wetter der vergangenen Wochen sorgt dafür, dass die Gartenparadiese, die wie immer am vierten Juni-Wochenende im Rahmen der Dötlinger Gartenkultour für Besucher geöffnet sind, mehr bieten als üblich. Auch Pflanzen, die in anderen Jahren um diese Zeit längst verblüht waren, stehen laut Olaf Schachtschneider, Vorsitzender des Vereins, noch in voller Blüte.

An sieben Standorten werden Mitglieder am Sonnabend, 27., und Sonntag, 28. Juni, jeweils von 11 bis 18 Uhr ihre Gärten präsentieren. Wer einmalig 5 Euro bezahlt, kann mit dem Eintrittsbutton alle Veranstaltungsorte besuchen. Und das nicht nur an besagtem Juni-Wochenende, sondern auch am 3. Oktober.

Am Mittwochabend stellten die Hobbygärtner sich und die Besonderheiten ihrer Gärten in der Stauden-Oase von Christa und Hans Werner Tönjes in Bergedorf, Zur Feldhorst 11, vor. Das Ehepaar Tönjes selbst hat sich bemüht, die verschiedenen Bereiche seines fast 8000 Quadratmeter großen Gartens Ton in Ton zu gestalten. „Es gibt überall etwas Neues zu entdecken“, sagte Hans Werner Tönjes. Neben Stauden wachsen rund 60 verschiedene Bäume auf dem Areal.

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Etwas Positives gewinnt auch Anke Dunker-Bureck der Wetterlage ab. In ihrem „Garten für alle Sinne“ am Stedinger Weg 18 in Dötlingen-Barel beobachtet sie aufgrund der Trockenheit weit weniger durch Schnecken verursachte Schäden als sonst. Dennoch: „Wir warten dringend auf Regen!“, sagte Anke Dunker-Bureck und erntete die Zustimmung aller Gartenbesitzer.

Ein echter Pastorengarten erwartet die Besucher am Dorfring 25 in Dötlingen. Dort sind nicht nur die fünf Hühner von Pastorin Susanne Schymanitz zu sehen, sondern unter anderem Rosen und Lavendel. Auch das Gemüse wächst üppig.

Letzteres gilt auch für den Garten von Maren und Karl-Heinz Krüger, Am Kürk 10, in Prinzhöfte-Simmerhausen. In ihrem Stein- und Wassergarten entsteht derzeit ein 33 Meter langer Bachlauf. Zudem werden Lilien, Hortensien und Rosen blühen. Auch mindestens 120 verschiedene Funkien-Sorten verspricht Karl-Heinz Krüger. Bei Gerhard Ragus aus Ganderkesee können Funkien jeder Größe erworben werden.

Den Hofgarten von Martina Suhrkamp können Besucher erleben, die nach Sandhatten fahren: An der Haferkampstraße 14 werden sie eine von Eichen und Buchen begrenzte Gartenanlage mit üppigen Staudenbeeten vorfinden. Zu den Attraktionen zählen Rosen und Taglilien sowie ein Waldgarten.

Als „(M)ein Lebens(t)raum“ bezeichnen Irene und Manfred Schwarz ihren Garten auf einem Waldgrundstück am Goldbergsweg 13a in Dötlingen. Das Areal biete Platz für alle Bedürfnisse einer Familie. Romantische Flecken eines alten Gartens mit neuen Ideen zu verschmelzen – das haben sich Nicole und Markus Kulbach für ihr Anwesen in Aschen­stedt, Aschenstedter Straße 5, vorgenommen. Im Mittelpunkt: ein Teich mit Seerosen und Libellen, Rasen und Rosen, Beete mit Wildstauden und versteckte Gartenecken.


     www.doetlinger-gartenkultour.de 
Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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