Halenhorst Verrückter, länger und als eine Riesenfete für Musikfans, Jugendliche und Landjugenden aus der Region präsentierte sich die Baggerwette 7.0|Festival in Halenhorst am Wochenende. Das bedeutete drei Tage „Vollgas“: Nicht nur für die Festival-Besucher, sondern auch für die Dorfgemeinschaft Halenhorst. Dort, wo sonst ruhigere Veranstaltungen ihren passenden Rahmen finden, tobte von Freitag bis Sonntag das Festival-Leben. Ganz so wie in Scheeßel oder anderen Open-Air-Veranstaltungen, nur etwas überschaubarer.

Dabei wagte das Baggerwetten-Team mit seinen rund 100 Helferinnen und Helfern den Schritt zum dritten Festivaltag. Schon am Freitag füllte sich der Zeltplatz gleich neben dem Festivalgelände zum Einlass ab 15 Uhr zusehends. „Es mögen so an die 800 Besucher und Besucherinnen gewesen sein, die schon am Nachmittag ihre Zelte aufbauten“, so Christian Wilke vom Orga-Team, der zusammen mit Melanie Fichna am Sonntagmittag eine erste kurze Bilanz zog. Am Abend kamen dann noch einmal über 200 hinzu. „Das sind allerdings alles nur geschätzte Zahlen“, meinte die beiden vom Orgateam. „Das ,Beerpong-Turnier’ mit 64 Teams mit jeweils zwei Mitspielern sorgte für eine klasse Abwechslung“, ergänzte Melanie Fichna. Nebenbei: Sieger wurden „Die Wilden“ von der Landjugend Nikolausdorf. Der DJ-Contest mit vier Teams brachte zudem eine Menge Power auf die Ohren. Ermittelt wurde per Schallmessung und Wertung der Baggerwette-Jury das Jägermeister-Duo mit Jannis Tegler und Felix Petermann.

Das gute Wetter bis in den späten Abend sorgte am Sonnabend für ein volles Festivalgelände. Party-Musik von unter anderem DJ Torsten Rüther und DJ Wolfgang Poppe brachte Tanzstimmung. Abwechslung gab es mit den Rundfahrten im Shuttle mit „De Blanke Bössels“ aus Oldendzaa, eine Marchingband, die auch am Sonntag für Stimmung auf der Bühne sorgte. Mit der Yolo Disco Show mit DJ Paddy und den House Destroyern ging es mit Einbruch der Dunkelheit vor der Bühne richtig ab. Nach Schätzung von Wilke und Fichna tummelten sich gut 2500 Besucher auf dem Gelände. „Auf jeden Fall mehr als vor zwei Jahren. Da waren rund 1800 Gäste da.“ Der Sonntag litt etwas unter Nieselregen und kühleren Temperaturen. Für die Lokalmatadore „Döhler Dorfrocker“ aber der ideale Nährboden für eine heiße rockende Stimmung.

Fazit: Das Ziel, mit der Dreitagesveranstaltung mehr Leute zu erreichen, wurde erreicht. „Ob wir dann auch finanziell über die Runden kommen, das muss der Kassensturz zeigen“, so Wilke. Melanie Fichna war optimistischer: „In zwei Jahren sollten wir auf jeden Fall wieder die Baggerwette hier ausrichten.“

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