WILDESHAUSEN „Wundersame Wesen mit Witz“ heißt Klaus Magers Ausstellung. Die neun autodidaktischen Scheunenmaler zeigen im Museum Bilder unterschiedlicher Techniken und Stilrichtungen.

Von Frank

Jacob WILDESHAUSEN - Zum offiziellen Auftakt der Saison im Dampfkornbranntweinbrennereimuseum Wildeshausen am vergangenen Sonntag freute sich die Vorsitzende des Museumsvereins, Karin Holtmann-Kolloge, über eine gute Resonanz.

Gleich zwei Ausstellungen wurden im Beisein der Künstler eröffnet. Außerdem nutzen mehrere Gruppen mit insgesamt 329 Besuchern den Internationalen Museumstag, um sich auf eine Reise in die Zeit der Frühindustrialisierung zu begeben.

Zum einen wurde die Ausstellung „Wundersame Wesen mit Witz“ von Klaus Mager eröffnet. Diese Dauerausstellung ist bis zum Saisonende, 25. September, immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Zum anderen stellen die Scheunenmaler ihre vielseitigen Arbeiten im Brennereimuseum bis zum 30. Juni aus. Die Kunstwerke sind ebenfalls sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Erstmals eröffnete Landrat Frank Eger eine Ausstellung im Brennereimuseum. Er dankte Karin Holtmann-Kolloge für die Organisation der Ausstellungen. Zudem freute sich Eger, dass das Museum zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt geworden ist.

Der Landrat führte hier die Verdopplung der Besucherzahlen an. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wildeshausen, Christa Plate, dankte Karin Holtmann-Kolloge für die Ausrichtung der Ausstellungen. Beide Redner stellten darüber hinaus kurz die ausstellenden Künstler vor.

Carsten Bruhns, Kunstpädagoge am Wildeshauser Gymnasium, führte anschließend in die Arbeiten von Klaus Mager ein: „Er macht das, was die Menschheit schon immer gemacht hat – etwas finden und benutzen.“ Damit weist Bruhns darauf hin, dass Mager in den Wald geht und die Dinge auf sich zukommen lässt. Die Arbeiten des Wahl-Wildeshausers sollen den Betrachter sensibilisieren, mit anderen Augen durch den Wald zu gehen. Die Ausstellung zeigt, was Mager aus skurril verwachsenen Wurzeln oder eigentümlich geformten Astgabeln zaubert.

Dr. Christian Kloess von der autodidaktischen Künstlergemeinschaft „Die Scheunenmaler“ stellte kurz die Mitglieder der Gruppe vor, zu der Annegrete Braun, Erika Brüns, Mareile Diekmann, Isolde Kalisch-Theurer, Julia Kloess, Christian Kloess, Renate Kraft, Jutta Nohse und Fritz Ostertag gehören. Ihre Bilder umfassen unterschiedliche Techniken und Stilrichtungen.

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