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Großenkneten Im Grunde war’s wie in alten Zeiten. Da wurde jeder einzelne Hit mit Beifallsrufen begrüßt, da wurde getanzt und da wurde mitgesungen. Das alles schon um 21 Uhr. Das ist eben Oldie-Nacht im Markt 6, ganz nach den Vorbildern, die Eckart Paradies als „geistiger Vater“ der Oldie-Nacht-Veranstaltungen seit 2008 bei Kempermann organisiert hatte.

Schon nach 20 Uhr hatten sich am Sonnabend die Stuhl- und Tischreihen gefüllt, eine halbe Stunde später stand die erste der drei Oldie-Bands auf der Bühne. Schon nach dem ersten Stück „Schön war die Zeit“, hielt es viele der Tanz- und Oldiemusikfreunde nicht mehr auf den Stühlen. Ganz klar: Sie waren auch zum Tanzen nach Großenkneten gekommen. Die Hits aus den Jugendjahren höre man heute kaum noch live, so hieß es. Umso schneller riss es die Freunde tanzbarer Musik von den Stühlen.

Neben den bekannten Bandgrößen wie The Racketeers und Union Five begeisterte diesmal die Formation Jazz for Fun um Horst Krogmann und Clemens Hartke. Zum Teil kommt die Besetzung aus den ehemaligen Blue Boys.

Mit dem Udo-Ohrwurm „Alles klar auf der Andrea Doria“ starteten die Musiker ihren bunten Mix, der von „Am Sonntag will mein Süßer…“ bis hin zu „Mack The Knife“ reichte. Ein fulminantes Debüt zur Oldie-Nacht für die Gruppe, die in großer Besetzung auf der Bühne stand.

Was ebenfalls gut ankam, waren die kurzen Pausen zwischen den einzelnen Sets der drei Bands. Alles war so aufgebaut, dass es nur kurze Umbau-Minuten gab. So blieb die Stimmung am Köcheln. Viele fieberten förmlich der Musik aus ihrer Jugend entgegen, aus einer Zeit, in der handgemachte Musik zählte. „Heute ist das Klangbild der Bands durchaus voluminöser, aber vieles muss deshalb auch eingespielt werden und ist damit ein Stück aus der Retorte“, so ein Besucher.

So entwickelte sich die Oldie-Nacht zum Tanzabend nach den Hits aus den 60er bis 80er Jahren. Damit war die Devise des Abends klar: Musik bis zum Abwinken. Wer ein Getränk orderte, landete oft beim legendären „Charly“.

Bemerkenswert war auch, dass viele Gäste nicht aus der Gemeinde, sondern zum Beispiel auch aus Wildeshausen kamen. Die Musikfreunde von damals kennen das gar nicht anders. Um zu tanzen, habe man früher auch schon einmal eine etwas weitere Anfahrt in Kauf genommen, erklärte ein Gast.

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