HARPSTEDT 600 Gottesdienstbesucher erlebten am Heiligen Abend Lottes hartnäckige Suche nach dem Weihnachtsklang beim Krippenspiel in Harpstedt. Das Mädchen „Lotte“ aus der Gegenwart, sehr überzeugend gespielt von Miriam Krusch, möchte unbedingt wissen, wie „Weihnachten klingt“ und nervt damit ihre Geschwister Nick und Tommi (jeweils ausdrucksstark dargestellt von Ilka Sander und Jana Böschen) und ihren Vater, den Bjarne Kolb darstellte. Rund 50 Mitwirkende – darunter 36 Ballettmädchen des Harpstedter Turnerbundes – begeisterten die Gottesdienstbesucher und holten für sie die alte Weihnachtsgeschichte in die Gegenwart.

Zahlreiche Rückblenden

Denn das Stück von Siegfried Fietz und Daniela Dicker hatte eine Rahmenhandlung in der Gegenwart und dann zahlreiche Rückblenden in biblische Zeit. Erstmals dabei die Ballettmädchen unter Leitung von Andrea Kaldewey, die unter anderem tanzende Engel und schlafende Hirten überzeugend spielten und gesungene Lieder der „Kirchturmspatzen“ und der Jugendchor „Feelings“ unter Leitung von Chorleiterin Daniela Predescu bereicherten. Besonders schöne Solos sangen Miriam Krusch als Lotte und Frederike Windhusen als Erzengel. Der Erzengel zog feierlich bei Dunkelheit mit einer Lichterprozession singend in die Kirche ein, gefolgt von vielen kleinen Engeln der Kirchturmspatzen und der Ballettgruppen. Erst in diesem Moment wurde der Blick freigegeben auf die beiden großen Weihnachtsbäume in der Christuskirche.

In der biblischen Zeit spielten und sangen Anna Fassauer die erschöpfte Maria, unterstützt – im buchstäblichen Sinne – von Josef, gespielt von Lisa-Marie Krössing. Auf ihrem langen Weg durch die Kirche kamen sie schließlich zu drei Wirtshäusern.

Die neue Kulisse, deren Material die Harpstedter Kirchenstiftung finanziert hat und die Dieter Weghöft gebaut und Erika Hormann schön angemalt hat, zeigte das Wirtshaus.

Alina Wenke in der Rolle der Wirtsleute wies das Paar zweimal ab, bis schließlich der dritte Wirt seinen Stall zur Verfügung stellt. Lotte aus der Rahmenhandlung bekam heraus, dass der Klang von Kirchenglocken wie Weihnachten klingt.

Hier wurden schließlich die Glocken der Harpstedter Christuskirche eingespielt, und die Gemeinde spürte, dass die Geschichte etwas für die Gegenwart bedeutet.

Eltern halfen mit

Zahlreiche Eltern halfen bei der Aufführung mit. Der Freundes- und Förderverein der Kirche hatte zwei neue Mikrofone spendiert, die nun auch bei Freiluftgottesdiensten weiterverwendet werden können. Pastor Gunnar Schulz-Achelis leitete den Gottesdienst mit Ansagen, Gebeten und Segen.

Herzlich willkommen sind Kinder bei den Kirchenspatzen, die sich ab 12. Januar immer mittwochs um 14.30 Uhr im Alten Pfarrhaus treffen und nun das Musical „Das Geheimnis des Feuerofens“ vorbereiten, das am 19. Juni aufgeführt wird.

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