Altona Nach eigenen Berechnungen hat der Schützenverein Altona in fünf Jahren alle bisher aufgenommenen Kredite abgearbeitet. Vor diesem Hintergrund erschien der Antrag von Mitglied Hans-Jürgen Weber, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen, zunächst etwas fehlplatziert. Doch die Schützenbrüder und -schwestern fanden am Donnerstagabend eine Einigung. Es war eine von mehreren Entscheidungen, die während der Jahreshauptversammlung getroffen wurden.

Anträge

Schnell waren sich die Mitglieder einig, dass ein Euro mehr im Monat nicht weh tue. Erster Kassenwart Gerhard Rowold unterstützte den Antrag ebenfalls: Der Verschleiß der Meyton-Schießanlage müsse aufgefangen werden. Die elektronische Anlage laufe am Limit, ergänzte 1. Vorsitzender Hans Mayer. Eine Reparatur würde eine Summe im vierstelligen Bereich kosten. Die Mitgliedsbeiträge sind gestaffelt zwischen 35 und 90 Euro im Jahr. Die Mehrheit stimmte dafür, dass die Sportschützen im Jahr 20 Euro, die Traditionsmitglieder zehn Euro und Passivmitglieder fünf Euro mehr zahlen.

Weiter stimmte die Mehrheit zu, dass die Jahreshauptversammlung ab kommendem Jahr wieder am Sonntag und im Vereinsheim der Altonaer Schützen abgehalten wird.

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Auch der Antrag, dass das Fischessen am Schützenfestmontag nicht stattfinden solle, wenn sich nicht mindestens 20 Teilnehmer anmelden, wurde von der Mehrheit der Anwesenden angenommen. Aufgrund von nur zwölf Anmeldungen musste das Essen 2019 abgesagt werden.

Außerdem stimmten die Mitglieder dafür, das Frühjahrsschießen künftig ausfallen zu lassen. Der Grund ist die mangelende Beteiligung in den vergangenen Jahren.

Wahlen

Für die Delegiertenversammlung des Oldenburger Schützenbunds, bei der der Schützenverein drei Stimmen hat, wurden drei Delegierte mit jeweils einem Stellvertreter bestimmt. Aus dem Vorstand waren dies Hans Mayer mit Stellvertreter Henry Weiland, aus der Pistolengruppe Gunther Grote mit Stellvertreter Lars Leibrich sowie von den Jugendleitern Andreas Reige mit Stellvertreter Luca Görke. Der Hintergrund: Laut einer neuen Regelung müssen die Delegierten sechs Wochen vor der Versammlung genannt werden.

Zum zweiten Kassenprüfer wurde Jürgen Niemann gewählt.

Mitglieder

„Andere Vereine beneiden uns“, betonte Vorsitzender Mayer mit Blick auf die aktuell 339 Mitglieder. 2019 gab es zwar mehrere Abgänge und zwei Mitglieder verstarben, 19 Mitglieder kamen aber hinzu. „Für 2020 sind schon wieder zwei Neuaufnahmen hinzugekommen“, berichtete Mayer.

Ehrungen

Auf der Tagesordnung stand ebenfalls die Ehrung von 17 Mitgliedern, von denen fünf Urkunden entgegennahmen: die goldene Ehrennadel gab es für Gustav Luthardt (50 Jahre im Verein) sowie für Hermann Engelmann, Horst Hoffmann und Georg Jokiel (alle 40 Jahre); die silberne Ehrennadel nahm zudem Alfred Wilke entgegen (25 Jahre).

Außerdem wurden durch den deutschen Schützenbund Michael Augustin, Thorsten Hapke, Daniel Krämer und Elke Schwolow-Kemper mit der Goldenen Ehrennadel für 25 Jahre, Annette Kühling, Hermann Revermann und Bernhard Salomon mit der Silbernen Ehrennadel für 20 Jahre, Tristan Böttcher und Vivien Reige mit der Bronzenadel für 15 Jahre sowie Felix Noel Müller, Phillipp Weihs und Ferdinand Wiedmann mit der Grünen Nadel für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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